21.12.2012 „Weltuntergang“

Ein paar kurze Worte zum Weltuntergang. Für viele Menschen ist die Welt schon untergegangen und für jeden noch lebenden Menschen kommt einmal der Tag, wo seine persönliche Welt untergehen wird. Dieser Prozess ist als Sterben bekannt, sein Ergebnis der Tod. Der Tod ist eine unausweichliche Realität, niemand kommt an ihm vorbei. ABER: Es gibt da einen, der den Tod besiegt hatte. Damals, vor  ~1979 Jahren auf Golgatha. Es war der Jude Jesus Christus, aber es war nicht nur irgendein Jude und auch nicht nur irgendein Mensch, sondern Gott selbst war es, der von seinem eigenen Volke zum Tode verurteilt wurde und am Kreuz für die Erbsünde der Menschheit sterben musste, so wie es schon im alten Testament von den Propheten prophezeit wurde. Da er aber am dritten Tage wiederauferstanden ist, hatte er – stellvertretend für alle Menschen – den Tod besiegt. Jetzt liegt es an jedem Menschen selber, an diesen Jesus, seine Versprechen und sein Evangelium (seine Liebelehre) zu glauben und möglichst in die Tat umzusetzen und umzukehren (Sündenbekenntnis, Reue). So kann man seinem persönlichen Weltuntergang hoffnungsfroh begegnen.

GEJ 5, 237
11] Ist denn nicht ein Tag, in welchem ein Kind zur Welt geboren wird, dessen jüngster Tag? Oder ist nicht selbst ein jeder Tag, den du erlebst, ein jüngster, und dagegen dein Geburtstag, der dir einst ein jüngster war, nun dein ältester?
12] Das Fleisch, aus dem nun dein Leib besteht, das wird verwesen, übergehen in Würmer und Pflanzen und in deren Seelen, und es werden aus ihm ganz fremde Wesen, die dann ewig mit deiner Seele und mit deinem Geiste nichts mehr zu tun haben werden. Verstehe! Der a jüngste Tag für deine Seele wird aber nach dem dir nun Erklärten offenbar der sein, an dem du aus deinem Leibe wirst genommen werden.« {a joh.06,39 f.; joh.11,24; joh.12,48; mt.12,36; mt.12,41 f.}

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2 Gedanken zu “21.12.2012 „Weltuntergang“

  1. Über die Bäume des Paradieses

    „Und der Baum des ewigen Lebens, wie er in Erscheinung getreten ist durch den Willen Gottes, befindet sich im Norden des Paradieses, sodass er die Seelen der Reinen unsterblich mache, die hervorkommen werden aus den Gebilden der Armut zum Zeitpunkt der Vollendung des Äons. Die Farbe des Baumes des Lebens aber gleicht der Sonne. Und seine Zweige sind schön. Seine Blätter gleichen denen der Zypresse. Seine Frucht gleicht einem Bund von Weintrauben, wobei sie weiß ist. Seine Höhe geht hinauf bis in den Himmel.
    Und neben ihm befindet sich der Baum der Erkenntnis, wobei er die Kraft Gottes hat. Seine Herrlichkeit gleicht dem Mond, wenn er sehr leuchtet. Und seine Zweige sind schön. Seine Blätter gleichen Feigenblättern. Seine Frucht gleicht guten, appetitanregenden Datteln. Dieser nun befindet sich im Norden des Paradieses, sodass er die Seelen aus dem Schlaf der Dämonen erwecke, damit sie zum Baum des Lebens kommen und von seiner Frucht essen und so die Mächte und ihre Engel verurteilen.“

    Diese wundervolle Poesie (Die Schrift ohne Titel / Über die Bäume des Paradieses) ist nicht in der Bibel zu lesen; sie wurde erst 1945 als Bestandteil der „Schriften von Nag Hammadi“ (wieder-)gefunden, die im Nachhinein betrachtet als der wertvollste archäologische Fund aller Zeiten anzusehen sind, denn sie beinhalten mit dem Philippusevangelium (NHC II,3) das vergessene Wissen der Urchristen (Gnostiker = Wissende) und mit dem Thomas-Evangelium (NHC II,2) die wahre und ebenso vergessene Erkenntnis des Jesus von Nazareth – und damit den Schlüssel zur Überwindung der Erbsünde und der Verwirklichung des „Himmels auf Erden“! Doch beschäftigen wir uns zunächst mit den „Bäumen des Paradieses“, die in der Genesis nicht näher beschrieben sind. „Apfelbäumchen“ sind es nicht, aber auch die Zypresse (immergrüner Nadelbaum) und der Feigenbaum (Laubbaum, der seine Blätter im Winter abwirft) sind wiederum nur Symbole für etwas sehr viel Grundlegenderes. Wörtlich übersetzt aus dem Althebräischen heißt der Baum des (ewigen) Lebens „Baum, der Frucht ist und Frucht macht“. Es gibt keinen Baum in der Natur, der gleichzeitig „Frucht ist und Frucht macht“, aber der Geldkreislauf in einer Volkswirtschaft ist der Gewinn und macht wieder Gewinn! Der Baum der Erkenntnis ist eigentlich der „Baum, der Frucht macht“. Das machen zwar viele Bäume in der Natur, aber von der Hypothese, dass es sich bei den „Pflanzen“ in der Genesis um natürliche Gewächse handelt, können wir uns jetzt verabschieden. Der Baum der Erkenntnis (von Gut und Böse) ist der Zinsgeldverleih und seine „Frucht“ ist der Zins, genauer: der Urzins (Silvio Gesell, 1916) bzw. die Liquiditäts(verzichts)prämie (John Maynard Keynes, 1935)!

    Ab jetzt lassen sich alle anderen Bilder und Metaphern der originalen Heiligen Schrift (die Bibel nur bis Genesis 11,9), die nicht zum Zweck des Moralverkaufs gegenständlich-naiv uminterpretiert wurde, stringent und lückenlos erklären:

    Das Jüngste Gericht

    • Über den Baum des Lebens und den Baum der Erkenntnis
      http://www.j-lorber.de/jl/ev09/ev09-083.htm
      http://www.j-lorber.de/jl/ev09/ev09-089.htm

      Der Baum des Lebens hat nichts mit dem Zinsgeldsystem zu tun. Im mosaischen Gesetz war der Zins sogar verboten.

      3. Mose
      35 Wenn dein Bruder verarmt neben dir und sich nicht mehr zu halten vermag, so sollst du ihm Hilfe leisten, er sei ein Fremdling oder Beisaße, daß er bei dir leben kann. 36 Du sollst keinen Zins noch Wucher von ihm nehmen, sondern sollst dich fürchten vor deinem Gott, daß dein Bruder neben dir leben könne. 37 Du sollst ihm dein Geld nicht auf Zins, noch deine Speise um Wucherpreise geben.
      (siehe auch 5. Mose 23:19 ; Psalm 15:5)

      Es gibt auch Stellen im mosaischen Gesetz, die den Zins erlauben, zb. wenn „Ausländern“ Geld geliehen wird. Nun bin ich kein Experte auf dem Gebiet des alten Testaments, aber die NO sprechen eine deutliche Sprache, was den Zins angeht:
      GEJ.01.58;8
      http://www.j-lorber.de/jl/ev01/ev01-058.htm
      GEJ.01.89;3
      http://www.j-lorber.de/jl/ev01/ev01-089.htm

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