Diaspora

diasporaIch möchte mit diesem Artikel eine mögliche Alternative zu den etablierten sozialen Netzwerken vorstellen und ich habe mich schon öfter dabei ertappt, wie ich mir selbst die Frage stellte, was ich eigentlich bei Facebook mache, weil Facebook eine DATENBANK der CIA (Central Intelligence Agency) ist. Das ist FAKT! Wer es nicht glauben möchte, der informiere sich hier:

http://goo.gl/zsLwJ

Ich werde parallel -und vielleicht zukünftig ausschließlich- nur noch auf DIASPORA vertreten sein. Infos über DIASPORA:

Das ganze System basiert auf Open-Source (Quelltext für jeden einsehbar) und die privaten Daten liegen auf verschiedenen, dezentralisierten Servern (so genannten Pods). Jeder oder einzelne Gruppierungen (Vereine, Freundeskreis, Interessengruppen etc.) könnten sich praktisch einen eigenen Pod aufsetzen und hätten so dann die volle Kontrolle über ihre privaten Daten. Die Profilgestaltung gefällt mir persönlich besser als die „Info“ Seite hier bei Facebook. Bei Diaspora hat man die Möglichkeit in der sich links befindlichen Spalte seines Profils allerhand Informationen hinzukritzeln, inklusive LINKS. So ähnlich, wie das beim alten Youtube Kanal Desgin noch war… wer mal ein Youtube Profil hatte, weiß was ich meine.
Sonst ähnelt das Ganze stark Facebook, aber alles in allem in etwas schlichterem Stil gehalten. Man kann Beiträge mögen, Beiträge kommentieren und weiterasgen (teilen) – die Kommentare aber nicht mögen (muss auch nicht unbedingt sein). Leider gibt es auch hier nicht die Funktion eines „Mag ich nicht“ oder „Gefällt mir nicht“ Buttons. Anstatt den Daumen hoch gibt’s ein Herzchen als Symbol. Das System basiert auf sogenannten #Tags, die man unter seine Beiträge einfügen kann, sodass diese von anderen Usern gefunden werden können. Ein Beispiel: Ich poste einen Status über Fussball und setze dann als Tag unter meinen Beitrag #fussball #sport #vereinsname usw. Dann kann dieser Beitrag, solange man ihn als „öffentlich“ postet, von allen anderen gesehen werden, die genau diese Tags verfolgen. So kommt man auch mit Leuten in Kontakt, die die selben Interessen haben, obwohl man mit diesen nicht „befreundet“ ist. Natürlich kann man die Sichtbarkeit seiner Beiträge auch eingrenzen, genauso wie das auch bei Facebook der Fall ist z.B. Familie, Freunde, Arbeit, Bekannte oder man kann einfach eigene „Aspekte“ hinzufügen, also eigene Listen erstellen. Weiterhin sind einige Formatierungen möglich, wie z.B. FETT, Kursiv, Listen und Nummerierung, Code Blöcke, Links, externe Bilder in Beiträge verlinken und anzeigen, GIF’s (!) sind im Gegensatz zu Facebook ebenfalls möglich und noch einiges mehr. Der erste Eindruck ist ziemlich positiv. Ich denke mal Diaspora wird noch mehr Zulauf bekommen (aktuell ca. 1 Millionen User) und es ist sicherlich wert, dass man es wenigstens mal ausprobiert. Man muss ja nicht sofort von Facebook weg und es gibt bei Diaspora auch die Möglichkeit der Integration in andere Netzwerke (cross-posting).


http://www.youtube.com/watch?v=Dz3dpIsiz-c

So hat alles angefangen, bei kickstarter:

http://goo.gl/VHCFa

Anmerkung: Der Hauptinitiator von Diaspora, Ilya Zhitomirsky (in obigem Video die zweite Person v. links), ist übrigens im Jahr 2011 gestorben. Die Bekanntgabe der Todesursache dauerte verhältnismäßig lange. Später hieß es dann es sei Selbstmord gewesen. Die Medien starteten schon vor Veröffentlichung der offiziellen Todesursache eine Kampagne und der allgemeine Tenor lautete einstimmend Selbstmord. Man bediente sich sogar der Lüge, indem man behauptete, dass es einen Abschiedsbrief gegeben habe, was nicht zutrifft. Im Autopsiebericht steht „Tod durch Ersticken (suffocate)“. Marc Zuckerberg meldete sich übrigens nach dem Tod als einer der Ersten zu Wort und posaunte herum, dass er sogar einer der zahlreichen Spender für dieses Projekt (Diaspora) gewesen sei.

On Thursday, Nov. 10, Zhitomirskiy walked to a party shop in the Mission and purchased a canister of helium. The next night, a Friday, he locked himself into his room, lay down on his bed, and pulled a black bag over his head. He connected a line of plastic tubing to the canister and threw the switch. He was dead within minutes.“

http://tech.fortune.cnn.com/2013/03/26/ilya/

Kurz zusammengefasst soll sich Ilya in einem Party Shop einen Kanister Helium besorgt haben. Die nächste Nacht soll er sich dann in seinem Zimmer eingesperrt, auf sein Bett gelegt und eine schwarze Plastiktüte über seinen Kopf gezogen haben und dann einen Plastikschlauch mit dem Heliumkanister verbunden haben, den Hahn aufgedreht und wahrscheinlich unter der Tüte das durch den Schlauch strömende Helium eingeatmet haben – bis zum Erstickungstod.

Naja, ziemlich umständlich, wenn man sich diese Situation mal bildlich vorstellt. Kann genauso gut jemand in sein Zimmer gekommen sein als er geschlafen hat, ihm die Plastiktüte über den Kopf gezogen haben bis er erstickt ist und dann den Kanister dort platziert haben und es so aussehen lassen, dass der gute Ilya das selbst war. Eine Depression soll er außerdem gehabt haben, das sagen seine Freunde und Verwandte. Davon hat man aber anscheinend in der Entwicklungsphase von Diaspora nichts gemerkt, denn die Jungs waren kurz vor dem Durchbruch und haben richtig Gas gegeben. In den Medien scheute man sich nicht, Diaspora respekteinflößend als „Facebook Killer“ zu bezeichnen. Also das Potential war tatsächlich vorhanden eine ernsthafte und vor allem sichere, nicht-kommerzielle Alternative zu den anderen korporativ-faschistoiden und mit jeder Menge Geheimdienstverbindungen aufwartenden „sozialen“-Netzwerken zu werden. The-Tech-SupperDiaspora hatte also das Potenzial harte Konkurrenz für Silicon Valley zu werden, die meiner Meinung nach sowieso vermutlich alle unter einer Decke stecken und es sowas von egal ist, ob einer nun bei Facebook oder googlePlus ist. Es ist das gute, alte These – Antithese – Synthese Spiel der Hegelschen Dialektik. So ähnlich wie Real Madrid gegen Barcelona oder Ronaldo gegen Messi, am Ende schauen doch eh alle bei dem Spektakel zu und es rollt dann nicht nur der Ball – sondern auch der Rubel!
Ilya war wohl sowas wie der Hardcore Idealist unter den Gründern von Diaspora.

Es darf rhetorisch in den Raum gefragt werden:
War er der Einzige, der sich nicht hat kaufen lassen? Oder war er DIE entscheidende Stütze und der Antreiber des Projekts und musste eliminiert werden? Werden Freunde und Verwandte erpresst und oder geldlich entschädigt, sodass sie die These des Selbstmordes stützen?
Oder hatte Ilya Zhitomirsky einfach keine Lust mehr sein vielversprechendes und mit über 200.000 $ (angestrebt waren „nur“ 10.000 $) durch Spenden unterstütztes Projekt weiterzuführen und beschloss urplötzlich sein Leben zu beenden, da ihm der Druck zu groß wurde, den dieses anspruchsvolle Vorhaben verursacht hatte? Außerdem wurde auch der Paypal Account zeitweise eingefroren und die Finanzierung geriet so in Gefahr, später war der Zugriff auf das Konto aber wieder aktiviert.

Quellen und weiterführende Links zu diesem Thema:

http://goo.gl/rz9V8
http://goo.gl/iIZQ9

http://goo.gl/wy6FD

Wer möchte kann sich mit einem Klick auf diesen Einladungs-Link direkt bei DIASPORA registrieren und mich dann gleich als Kontakt hinzufügen.

„There’s something deeper than making money off stuff“ – Ilya Zhitomirskiy

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