Das Wort (1974, S.55) – Entrückung

Der folgende Text ist zitiert aus der Zeitschrift Das Wort (1974, S.55)

RaptureR.V. in K. Ihre Anfrage betrifft die Entrückung gem. 1. Thess. 4, 13 ff. Sie schreiben, aus ihrer Jugendzeit kommen sie aus Darbisten-, später Baptistenkreisen, in denen die Betrachtung des Begriffs „Entrückung“ immer eine große Rolle spielte. Man ist der Meinung, dass mit der Entrückung die Menschheitsgeschichte praktisch zu Ende sei.

Was sagen nun hierüber die Lorberwerke aus?

Antwort: Die Lorberwerke künden viel von der Wiederkunft Jesu Christi, auch von seinem Kommen in den Wolken des Himmels, doch von einer Entrückung „ihm entgegen auf den Wolken in die Luft“, wie es Paulus [in] 1. Thess. 4, 13 ff. verheißt, wissen sie nichts. Es ist wohl einmal von einer Entrückung die Rede (Gr. Ev. X 156, 5), die aber erst bei dem letzten Feuergericht am Ende des 1000jährigen Reiches stattfinden soll, von dem [in] Offenb. 20,9 die Rede ist. Hören wir nun, was Paulus über die Entrückung 1. Thess. 4, 13 ff. schreibt:

(Im Original ist hier die Menge Übersetzung zitiert, ich zitiere die Bibelstelle aus der Schlachter 2000, Anm. d. Verf.)

13 Ich will euch aber, Brüder, nicht in Unwissenheit lassen über die Entschlafenen, damit ihr nicht traurig seid wie die anderen, die keine Hoffnung haben. 14 Denn wenn wir glauben, daß Jesus gestorben und auferstanden ist, so wird Gott auch die Entschlafenen durch Jesus mit ihm führen. 15 Denn das sagen wir euch in einem Wort des Herrn: Wir, die wir leben und bis zur Wiederkunft des Herrn übrigbleiben, werden den Entschlafenen nicht zuvorkommen; 16 denn der Herr selbst wird, wenn der Befehl ergeht und die Stimme des Erzengels und die Posaune Gottes erschallt, vom Himmel herabkommen, und die Toten in Christus werden zuerst auferstehen. 17 Danach werden wir, die wir leben und übrigbleiben, zusammen mit ihnen entrückt werden in Wolken, zur Begegnung mit dem Herrn, in die Luft, und so werden wir bei dem Herrn sein allezeit.

Paulus macht diese Voraussage auf Grund eines Wortes des Herrn. Es ist aber ein solches Herrenwort zu dieser Frage nicht überliefert, sodass er möglicherweise auf eine persönliche Offenbarung Bezug nimmt. Ferner hat man den bestimmten Eindruck, dass Paulus die Hoffnung beseelte, er dürfe die Auferstehung der Gläubigen bei der Wiederkunft Jesu und die Entrükkung noch selbst miterleben. Die Verbreitung solcher Hoffnungen im ersten Jahrhundert, die oft die Frage wachriefen, weshalb der Herr noch immer nicht komme, ist wohl aus der damaligen Endzeiterwartung erklärlich (1. Kor. 15, 51 ff.; 2. Thess. 1, 7; 1. Petr. 1, 13; 5, 4; Hebr. 10, 37).

Pfarrer O. Feuerstein schreibt in seinem aufschlußreichen Büchlein Die Auferstehung des Fleisches:

Gott hat diese irrige Erwartung zugelassen, weil sie damals dazu beitrug, dass die Christenheit wach blieb in Erwartung ihres Herrn und Vaters. In allen Jahrhunderten war seither diese Naherwartung der Wiederkunft des Herrn lebendig. Es waren immer die eifrigsten und ernstesten Christen, die meinten, die Wiederkunft Christi sei jetzt unmittelbar nahe. Paulus hat sich übrigens später korrigiert. Er kam gegen Schluss seines Lebens zur Erkenntnis, dass er noch vor der Wiederkunft Christi sterben werde. Er schreibt deswegen an die Korinther (2. Kor. 5, 8), er habe jetzt Lust, aus dem Leibe auszuwandern und gegenwärtig bei dem Herrn zu sein. Wie Paulus „Lust hatte abzuscheiden, um bei Christus zu sein“ (Phil. 1, 23), oder wie er (2. Kor. 5, 8) glaubt, dass er bei seiner Auswanderung aus dem Leib „gegenwärtig beim Herrn ist“, so musste er dies auch von seinen im Glauben an den Herrn gestorbenen Gemeindegliedern erwarten. Konnte er da wohl noch glauben, dass sie bei einer der Zukunft vorbehaltenen Wiederkunft Jesu wieder in ihren verwesten Leichnamen als Entschlafene aus dem Grabe auferstehen und verwandelt dem Herrn entgegengerückt werden in die Luft, um bei ihm zu sein, nachdem sie schon als Verwandelte – „als aus dem Leib ausgewanderte“ – bewusst fortlebende Geistpersonen beim Herrn waren?

Wenn wir wissen, dass der Mensch nach dem Tode weiterlebt, je nach dem Zustand seiner Liebe und seiner Werke, so werden wir uns doch fragen müssen, was es mit der Auferstehung der in den Gräbern Liegenden bei der Wiederkunft Jesu in den Wolken des Himmels, bei der Stimme des Erzengels, beim Schall der Posaunen für eine Bewandtnis hat.

Wie die Wiederkunft Jesu eine geistige sein wird, so sind auch die damit zusammenhängenden Beschreibungen geistige Entsprechungsbilder. In der materiellen Welt muss alles umhüllt sein, damit das innerste Göttliche nicht verunreinigt werden kann. So ist auch das göttliche Wort durch den Buchstabensinn wie in eine Wolke eingehüllt, in welcher der innere und himmlische Sinn oder die Herrlichkeit des Herrn verborgen ist. Schon im alten Testament verstand man unter der Wolke die Gegenwart des Herrn. Sie bedeckte das Bundeszelt, die Herrlichkeit des Herrn erfüllte die Hütte des Stifts, weil – die Wolke sich darauf niedergelassen hatte (2. Mose 16, 10; 34, 5; 40, 34-38).

Will der Herr uns rein Geistiges verkünden, so kann Er das nur mittels des äußeren Wortes auf dem Wege gleichnishafter Entsprechungsbilder. So sind unter den Engeln mit den Posaunen große göttliche Offenbarungen zu verstehen, die das Gotteswort der Bibel wieder neu erschließen, wodurch die im Geiste tot gemachten Menschen gleichsam aus den Gräbern ihrer Nacht erweckt und dem Herrn geistig entgegengerückt werden.

„In der Zeit der Drangsal wird nach Matth. 24, 29 ff. die Sonne (der Gottesgeist der Liebe und Gnade) sich verfinstern und der Mond (das Verstandeslicht) dadurch seinen Schein verlieren. Die Sterne (alte Erkenntnisse) werden vom Himmel fallen (zunichte werden) und die Kräfte der Himmel (alle göttlichen Kräfte in der Welt) werden in Erschütterung geraten. Dann aber wird das Zeichen des Menschensohnes (das Kreuz als Zeichen der aufopfernden Liebe) am Himmel (vor dem Geist des Menschen) erscheinen. Alle Weltvölker werden wehklagen und den Menschensohn in den Wolken des Himmels (neuen Offenbarungen) mit großer Macht und Herrlichkeit kommen sehen“ (Grdfr. S. 551).

Luk. 17, 31 ff. hören wir noch: „Wer auf dem Dache ist, steige nicht hernieder (wer ein wahres Verständnis hat, bleibe in demselben). Wer auf dem Felde (der Erkenntnisfreiheit) sich befindet, wende sich nicht nach alten Truglehren um. Wo zwei in einer Mühle mahlen (das gleiche tun), in einem Bette schlafen (das gleiche Glaubensbekenntnis haben), wird der wahre Glaube in der Tat angenommen, der andere nicht“ (IX 70).

So wird Jesus in seiner urgöttlichen Persönlichkeit auch niemand richten. Das Gericht bereiten sich die Menschen selbst in ihrem Verhalten dem göttlichen Wort gegenüber. „Wer meine Worte hört und glaubt dem, der mich gesandt hat, der hat das ewige Leben und kommt nicht ins Gericht, sondern er ist vom Tode zum Leben hindurchgedrungen. Wahrlich, wahrlich ich sage euch: Es kommt die Stunde und sie ist schon jetzt, dass die Toten werden die Stimme des Sohnes Gottes hören und die sie hören werden, werden leben“ (Joh. 5, 24 u. 25).

Die Lorberschriften wissen jedoch auch von einer leiblichen Wiederkunft Jesu. Dabei wird Er aber nicht mehr in einem von einem Weibe gebildeten Fleischleib wiederkommen, sondern in seinem verklärten Geistleib. „Dieser Leib bleibt verklärt, so wie ich als Gott von Ewigkeit, und so benötige ich nimmerdar eines zweiten Leibes“ (IX 94, 2). Wenn ein großer Teil der Menschen Ihn in den Wolken des Himmels, in seinem göttlichen Wort erkannt und erlebt haben wird: „Dann werde Ich auch hie und da persönlich und leibhaftig sichtbar (im verklärten Geistleib) zu denen kommen, die Mich am meisten lieben und nach Meiner Wiederkunft die größte Sehnsucht und dafür auch den vollen und lebendigen Glauben haben werden“.

Und zur letzten Frage: Wie wird das Endgericht für die Sünder, die Ungläubigen, die geistig Toten, für die, welche überhaupt keine Christen sind, aussehen? Wie sieht, abgesehen von dem irdischen Gericht, das sich die Menschen selbst bereiten, bei denen das göttliche Gericht aus?

Da gibt uns Paulus eine wunderbare Schau des göttlichen Heilsplans, der sehr zum Nachdenken anregt: „Gott hat die ganze Menschheit in Ungehorsam fallen lassen, um Erbarmen an allen zu üben. O welch eine unermeßliche Größe der Gnadenfülle, der Weisheit und der Erkenntnis Gottes. Wie gar unbegreiflich sind seine Gerichte und unerforschlich seine Wege. Denn wer hat des Herrn Sinn erkannt, oder wer ist sein Ratgeber gewesen? Wer hat ihm zuvor etwas gegeben, wofür ihm Vergeltung zuteil werden müßte? Ja, von ihm und durch ihn und zu ihm sind alle Dinge. Ihm sei Ehre in Ewigkeit! Amen.“ (Röm. 11, 32-36 Menge.)

He. Z.

Anonymous und Guy Fawkes und ein Jesuit

anonymousEin kopfloses (Kopf=Verstand) Männeken bekleidet mit einem schwarz-weißen Anzug und Krawatte, gefangen im schwarz-weiß Denken der Dualität und am Strick der wahren Großmeister des Schachspiels hängend (Krawatte=Strick), vor einer Weltkugel posierend und das Ganze umspannt von einem Lorbeerkranz, der auch schon von Cesar im antiken Rom benutzt wurde und für WELTHERRSCHAFT steht. Auch die UNO benutzt eine Weltkugel + Lorbeerkranz und diese Organisation strebt auch nach Weltherrschaft. Zudem schreibt man sich noch einen Namen auf die Fahnen, der in der Bibel eine Schar von Dämonen beschreibt.
Auch werden Masken und oft weiße Handschuhe getragen, wer trägt denn noch Masken? Im Film „Eyes Wide Shut“ mit dem Scientologenschauspieler Tom Cruise sehen wir eine „Logenparty(?)“. Die Bilder sagen mehr als tausend Worte. Wenn man sich die Anonymous Bilder bei google ansieht, erkennt man unter anderem noch „den Griff an die Krawatte“, Totenköpfe, gekreuzte Schwerter (X) usw.
Die Anonymous-Maske zeigt das Gesicht von Guy Fawkes.

We are Legion. We do not forgive. We do not forget. Expect us. Wir sind Anonymous. Wir sind Legion. Wir vergeben nicht. Wir vergessen nicht. Erwartet uns.

Jesus vergibt. Und jeder Mensch hat Vergebung nötig.

Markus 5, 1-20

1 Und sie kamen ans andere Ufer des Meeres in die Landschaft der Gadarener.  2 Und als er aus dem Schiffe gestiegen war, lief ihm alsbald aus den Gräbern ein Mensch mit einem unreinen Geist entgegen,  3 der seine Wohnung in den Gräbern hatte. Und niemand konnte ihn binden, auch nicht mit Ketten;  4 denn schon oft war er mit Fußfesseln und Ketten gebunden worden, aber die Ketten wurden von ihm zerrissen und die Fußfesseln zerrieben; und niemand vermochte ihn zu bändigen.  5 Und er war allezeit, Tag und Nacht, in den Gräbern und auf den Bergen, schrie und schlug sich selbst mit Steinen.  6 Als er aber Jesus von ferne sah, lief er und warf sich vor ihm nieder,  7 schrie mit lauter Stimme und sprach: Jesus, du Sohn Gottes, des Höchsten, was habe ich mit dir zu schaffen? Ich beschwöre dich bei Gott, daß du mich nicht peinigest!  8 Denn er sprach zu ihm: Fahre aus, du unreiner Geist, aus dem Menschen!  9 Und er fragte ihn: Wie heißest du? Und er antwortete und sprach: Legion heiße ich; denn wir sind viele!  10 Und er bat ihn sehr, sie nicht aus dem Lande zu verweisen.  11 Es war aber dort an den Bergen eine große Herde Schweine zur Weide.  12 Und die Dämonen baten ihn und sprachen: Schicke uns in die Schweine, damit wir in sie fahren!  13 Und alsbald erlaubte es ihnen Jesus. Und die unreinen Geister fuhren aus und fuhren in die Schweine. Und die Herde stürzte sich den Abhang hinunter in das Meer (ihrer waren etwa zweitausend), und sie ertranken im Meer.  14 Die Hirten aber flohen und verkündigten es in der Stadt und auf dem Lande. Und sie gingen hinaus zu sehen, was da geschehen war.  15 Und sie kommen zu Jesus und sehen den Besessenen, der die Legion gehabt hatte, dasitzen, bekleidet und vernünftig; und sie fürchteten sich.  16 Und die es gesehen hatten, erzählten ihnen, wie es mit dem Besessenen zugegangen war, und das von den Schweinen.  17 Da fingen sie an, ihn zu bitten, er möge aus ihren Grenzen weichen.  18 Und als er in das Schiff trat, bat ihn der besessen Gewesene, daß er bei ihm bleiben dürfe.  19 Aber Jesus ließ es ihm nicht zu, sondern sprach zu ihm: Gehe in dein Haus, zu den Deinen, und verkündige ihnen, wie Großes der Herr an dir getan und wie er sich deiner erbarmt hat!  20 Und er ging hin und fing an im Gebiet der Zehn-Städte zu verkündigen, wie Großes Jesus an ihm getan habe; und jedermann verwunderte sich.

Es folgt eine Übersetzung des Artikels von Doug Yurchey, paranormalnews.com

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gunpowderWir glauben unsere Helden zu kennen. Wir glauben, dass wir die „Guten Jungs“ von den „Bösen Jungs“ unterscheiden können. In alten Filmen, wie zum Beispiel Western, trugen die Guten weiß und die Bösen trugen schwarz. Die gegenwärtige Gesellschaft ist eine viel kompliziertere Angelegenheit.

LEUTE! Seit euch bei denen, die Rebellionen anführen, mal nicht so sicher (und ich bin Zeit meines Lebens ein Revolutionär gewesen). Es existieren in der heutigen Welt im geheimen agierende, faschistische Unterdrücker der Wahrheit und Freiheit, die sehr schlau und mächtig sind. SIE haben gelernt, die andere Seite zu infiltrieren. Finstere Gestalten (Neue Welt Ordnung), die im Schatten wirken, kontrollieren ihre ureigene Opposition.

Ein mögliches modernes Beispiel für diesen Standpunkt könnte die ‚Occupy Wallstreet Bewegung‘ darstellen. Was haben die ‚Sitzstreik‘-Revolutionären als Symbol benutzt? Die 99%-er haben starke, politisch links angesiedelte und extrem stichhaltige Beweggründe (Occupy hat gute Absichten, der Artikel soll nicht gegen euch sein; Anm. d. Verf.). Ein symbolisches Problem ergibt sich aus der Präsenz der ‚Guy Fawkes Masken‘ als ein Teil der ‚Robin-Hood‘-ähnlichen Revolution. v-mask
Lasst diesen Schreiber euch von ‚Occupy‘ (und allen anderen Interessierten; Anm. d. Verf.) eine kleine Geschichtsstünde erteilen. Wenn die es ja nur gut meinenden Okkupierer verstünden WER Guy Fawkes war und WARUM er TÖTETE, dann würden sie sich von den ‚V für Vendetta‘-Masken und allen anderen Verbindungen zu dem Anarchisten unbedingt abwenden. Wenn authentische Revolutionäre die historische Wahrheit wissen würden, dann könnte Fawkes niemals einen Helden für sie darstellen. Die einzige von Guy jemals eingeführte Revolution geht auf eine fürchterliche und korrupte Ursache zurück. Fawkes war ein Söldner, ein bezahlter Assassine, der en masse Mordanschläge für gewissenlose, machthabende Männer ausführte. Diese Männer an der Macht (Jesuiten) würden den Tod von vielen Menschen in Kauf nehmen, nur um die Dominanz des Vatikans (des Papstes) aufrechtzuerhalten. Ok, fangen wir an:

Es war einmal das Jahr 1600… damals gab es einen ‚guten‘ König von England. Er war nicht so wie die, die vor ihm […] auf dem Throne saßen. Er war ein Intellektueller, ein Mann des Verstandes, der die Einheit über alles wollte (Keine Ahnung, ob ich das richtig übersetzt habe; Anm. d. Verf.). James wurde im zarten Alter von 13 Monaten König von Schottland. Er ist historisch bekannt für ‚die beste Übersetzung der Schrift‘ (gemeint ist die ‚King James Bibel‘; Anm. d. Verf.). Die Mutter von James VI. war ‚Mary Queen of Scots‘ (Cousine von Elizabeth), die gezwungen wurde abzudanken und später enthauptet wurde. James wurde also 1603 König von England und Irland nach einem Ersuchen der ‚Jungfrau Queen Elizabeth‘ noch auf dem Totenbette. Der Jünglingskönig ist immer von  Regenten und Adeligen umgeben gewesen, die versuchten Macht an sich zu reißen, sei es in Schottland oder England. Der junge Bursche mit den ‚neuen Ideen‘ für ein ’neues Jahrhundert‘ hatte nur ein Problem: Er war ein Presbyterianer in einem Land von römisch-Katholischen.

Zu dieser Zeit waren Kirche und Staat eins. Er war nun James der Erste von Britannien und es sollte schon bald ein paar Änderungen geben. James war ein begeisterter Leser, ein Studierender, der von dem großen Schriftsteller George Buchanan bevormundet wurde. Jetzt musste James als Oberhaupt der Kirche zwei sich vergrößernde Lager innerhalb der Kirche hüten. Die Bischöfe waren die höchsten und wohlhabendsten Autoritäten. Sie verwendeten die in England als einzigste zugelassene ‚Bischofsbibel‘. Die Puritaner setzten ihren Glauben in die Schrift und benutzten die ‚Geneva-Bibel‘. Die ‚Bischofsbibel‘ war nach Auffassung von König James wenig überzeugend und eine faule Ausarbeitung, während er die Anmerkungen in dem Buch der Puritaner hasste, wegen ihrer politischen Tendenzen.

James‘ Gaben waren sein scharfer Verstand, logisches Denkvermögen und sein Können in Debatten. Kirchenfunktionäre aus beiden Lagern befanden ihn nicht für einen Schwächling. Es wurde entschieden, dass eine endgültige englische Übersetzung der Schrift sorgfältig entstehen sollte. Der einzelne Entwurf der Niederschrift, die wir gemeinhin die ‚King James Bibel‘ nennen, war das Ergebnis nach sieben Jahren Arbeit des Auschusses (Komitee).

England gedieh unter ihrem idealistischen und gelehrten König, aber nicht jeder war mit einem Protestanten auf dem Throne glücklich. Die Unordnung innerhalb der alten römisch-katholischen Führerschaft hatte zugenommen. Eine Gruppe von jesuitischen Edelmännern heuerte GUY FAWKES an, das Parlament in die Luft zu sprengen! Der Dokumentation ‚KJB: The Book That Changed the World (zu dt. ‚Das Buch, das die Welt verändertre‘; Anm. d. Verf.)‘ zufolge ‚fingen SIE an ihr ganz eigenes 9/11 zu planen.‘

Die Idee bestand darin, reinen Tisch zu machen: d.h. das britische Oberhaus (House of Lords), das Unterhaus (House of Commons) wie auch den König einfach ‚in die Luft zu jagen‘ und nur die englischen, römisch-katholischen in der Verantwortung zu belassen. Nachdem der Tunnel-Plan fehschlug, mieteten sich Fawkes und seine Mitverschwörer einen Kellerraum direkt unter dem Parlamentsgebäude. […]  (Rund 2,5 Tonnen Schießpulver; Anm. d. Verf.) wurden platziert um am 5. November bei der Parlamentseröffnung zu zünden. Es wurde eine Nachricht gefunden, die eine Warnung für einen Offiziellen beinhaltete, der Eröffnung nicht beizuwohnen. Dies führte zu einer Durchsuchung der unteren Korridore und man entdeckte die Verschwörer.

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Henry Garnet

Guido Fawkes, Henry Garnet (der jesuitische Anführer) und andere Mitverschwörer wurden 1606 hingerichtet. Diesen ‚Rebellen‘ von vor 400 Jahren folgt noch heute ein Kult, welcher den 5. Februar jedes Jahr in England feiert. Man erhängt und verbrennt jedes Jahr Bildnisse von Guy Fawkes. Feiern sie die Rettung des Parlaments, „lang lebe der König“? Oder feiern sie […] die radikalen, revolutionären Anarchisten, die es der Monarchie beinahe gezeigt hätten?

Wir müssen sehr vorsichtig sein gegen was wir revoltieren und wie wir das machen. Wir müssen achtgeben und genau wissen, wer unsere Führer wirklich sind und wen wir dazu auserwählen unsere Revolutionäre zu sein. Wer sind sie wirklich? Was sind ihre wahren Absichten, Motivationen und Agenden? Wohin führen sie uns? Auf einen Weg der Freiheit oder auf die Straße der Zerstörung? Es kam schon so oft vor, dass die Öffentlichkeit von denjenigen, die angeblich nur für „unser Wohl“ arbeiten, total betrogen wurde.

Guy Fawkes ist die Jahrhunderte hindurch als „Durchschnittsbürger“ porträtiert worden. Leute werden wortgetreu ‚guys‘ (englische Umgangssprache für ‚Menschen‘, ‚Leute‘; Anm. d. Verf.) genannt, wegen dieses ursprünglichen GUY‘s. Er ist dazu bestimmt irgendeiner von uns zu sein, die wir die unbarmherzige Politik von imperialen Regierungen, den Monarchien usw. satt haben ….. aber das ist in keinster Weise der Fall. Mein Standpunkt ist, dass James ein guter, ja fast schon ein ‚wissenschaftlicher‘ König und ein echter Intellektueller war. (Anm. d. Verf.: Das ist die Meinung des Schreibers dieses Artikels, den ich hier nur übersetze. Meine geschichtlichen Kenntnisste reichen nicht aus, um beurteilen zu können, ob James ein guter oder ein schlechter König war. Was ich nur dazu sagen kann, ist, dass eine Hinrichtung der Verschwörer schonmal kein christliches Ideal ist, da solch eine Handlung von keiner Erbarmung und keiner Vergebung zeugt. Für mich gibt es nur einen guten König. Weiter im Text…) Er war vielleicht der einzige gute König, ein mitfühlender Mann mit Vernunftgedanken. So einen tötet man nicht!

[…]

Als der Film ‚V für Vendetta‘ herauskam (Ursprung der aktuellen Guy Fawkes Masken), liebte der Schreiber den Film und dachte, er hätte die Aussage (message) verstanden. Wir wurden aber über den wahren Verlauf der Geschichte getäuscht. […]
Wer weiß, dass Guy nur ein korruptes Instrument des katholischen Establishments (dem Staat) war? ‚Sie‘ informieren uns nicht über die Wahrheit. Sie machen keine Filme, die zeigen, wie die Dinge wirklich waren oder sind. Vielmehr machen sie Fernsehen und Filme um unser Denken in Bahnen zu lenken, die sie vorgeben. […]

Nebenbei bemerkt, die King James Bibel hat sich nach ihrer ersten Veröffentlichung nicht gut verkauft. Der Einfluss des Buches verteilte sich nach 50 Jahren und den Fortschritten der Druckerpresse auf der ganzen Welt. Komischerweise gibt es in England keine Erinnerung an James in Form eines Grabes oder Denkmahls. Seine anderen Verwandten haben Denkmähler, selbst seine enthauptete Mutter. Der protestantische König ist außerhalb seines Buches nirgendswo auffindbar. […]
Liegt das vielleicht daran, dass er sehr verschieden war von anderen faschistischen Monarchen, die den Thron innehatten oder haben?
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