Vision aus der Endzeit

‚In den Wolken aber kam Einer … ‚
++ Vision aus der Endzeit ++

Als das Zeichen am Himmel sichtbar wurde,
erschraken die Menschen, denn
solches hatten sie noch nie gesehen.
Es war nicht das Seltsame, das sie
erschrecken machte. Sie kannten
selbst viele Künste und hatten auch
schon Bilder hervorgebracht, am Himmel.
Darum aber, daß das Zeichen
zugleich in ihnen selbst erschien und
sie in eine große, innere Not stürzte,
waren sie erschüttert.
Zuerst standen sie wie in Staunen und suchten
die Erscheinung zu begreifen.
Dann fielen einige zu Boden
und beteten. Andere rannten entsetzt
davon, sich zu verbergen. Manche
schrieen laut auf, als ob sie ein
inneres Feuer verbrenne. Aber
überall fanden sich immer wieder solche
dazwischen, die lobten Gott und dankten
Ihm und weinten und beteten ohne
Unterlaß.

Alle Kreatur, auf der ganzen Erde,
war stehen geblieben. Sie ließ geduldig
das Licht auf sich herabscheinen,
das da oben hing. Anfangs reckten
die Tiere die Hälse ein wenig und
hoben den Kopf, als ob es etwas
zu wittern gäbe. Auch zitterten sie
hin und wieder, denn das Licht erfasste
ihr ganzes Wesen. Sie waren ein
wenig erregt und spähten auch
einmal umher, ob nicht irgendwo auf
der Erde ein Feind drohe. Aber
dann wurden sie demütig und friedevoll
in dem Licht. Da ließen sie sich
auf den Boden nieder, die Rehe
auf ihre Läufe, die Pferde, die Kühe,
die Hunde, und was es alles gab.
Die Vögel kamen von den Bäumen
herab und duckten sich zur Erde.
Das Geziefer ging in das Gras und
verharrte still zwischen den Halmen.
Wie in einem hohen Walde war
es dazwischen, nur daß nun statt der grünen
Dämmerung Glanz dalag.

Das Zeichen aber war so: Gleich
wie ein Blitz ausgeht vom Aufgang
bis zum Niedergang, so brach es her-
vor in blendendem Glanz. Die Sonne
war matt geworden in ihrem Leuch-
ten und der Mond schier vergangen.
Die Sterne fielen kreuz und quer herab,
und der Himmel ward gezogen und
gepreßt wie weiches Glas. Es ging
etwas Ungeheures vor, das stärker
war als der Tod und mehr. Der Mensch
ahnte den Einbruch der Ewigkeit, doch
nicht jeder konnte sie aushalten. Sei-
ner Bosheit wegen, die gleich tausend
Kletten an ihm hing und an der Ewig-
keit offenbar wurde, floh er in Todes-
schrecken. Doch seine bösen Taten
folgten ihm nach. Er konnte sich nicht
befreien.

In den Wolken aber kam Einer,
schwer anzusehen, denn Seine Herr-
lichkeit war groß. Denn siehe, es
war lichthell, und inwendig war die
Gestalt wie ein Feuer um und um.
Von Seinen Lenden überwärts und
unterwärts glänzte es wie Feuer um
und um. Und gleich wie der Regen-
bogen steht in den Wolken, wenn
es geregnet hat, also glänzte es um
und um. Dies war das Ansehen der
Herrlichkeit des Herrn (Hes. I, 26-28).
Und immer mehr Menschen fielen
auf die Knie und beteten und san-
gen laut und weinten laut, denn die
Erregung der menschlichen Kreatur
war groß. Und die Heiligkeit und
Kraft von oben war groß. Und das
Entsetzen der Bosheit, die sich ver-
stecken wollte, war groß, denn das
Licht glänzte überall. Es konnte ihm
keiner entfliehen. Denn wo einer
auch hineilte, da war das Licht der
Herrlichkeit des Herrn.
Auch die guten Taten verließen
den Menschen nicht. Niemand konnte
sein Wesen verleugnen, und die bös-
en wie die guten Taten waren Schöpf-
ungen seines Wesens und gingen
mit ihm. Doch die guten Menschen
flohen nicht. Sie wurden erquickt
von der Herrlichkeit des Herrn, sie
waren fähig, sie anzunehmen. Sie
hatten sich schon immer an den Herrn
gehalten, in guten Tagen wie in Ta-
gen der Trübsal, nun wurde das Seh-
nen ihres Herzens erfüllt. Die Selig-
keit des herrlichen, lebendigen Gottes
kam über sie, ihr Frieden und ihr
Freuen war vollkommen.
Da erhob sich inmitten der nieder-
geduckten Kreatur ein überaus lieb-
liches Zwitschern und Jubilieren. Ein
Vöglein, grau und unscheinbar,
schwang sich in die Luft und flog –
o Gott – es flog mitten auf den
Heiland zu. Geradewegs, ohne mit
Jubilieren aufzuhören, flog das Aerm-
ste der Armen in den Glanz der
Herrlichkeit hinein. Das, was in dem
ersten Geschehen keinem Menschen
widerfuhr, das geschah diesem Vög-
lein ganz leicht. Es ging leibhaftig
ein in die Herrlichkeit des Herrn.
Denn das Vöglein war nicht mehr
zu sehen. Es war zuletzt zu einem
kleinen, heiligen Glanz geworden, und
der Heiland hatte dieses liebliche We-
sen aufgenommen in Sich, mitten in Sich,
mitten in seine Brust hinein.
Da die Betenden dies sahen, ging
ein Aufseufzen durch sie und durch
die ganze Kreatur. Und sie wünsch-
ten alle gar herzlich, aufgenommen
zu werden in die Herrlichkeit ihres
geliebten Gottes. Denn sie hatten
diese Herrlichkeit schon früher ver-
spürt und hatten um Ihn viel Kum-
mer erlitten. Sie waren geschlagen
worden, gefoltert und getötet. Sie
hatten unendliches Leid getragen, .
alles um des ewigen Lebens willen,
das Gott ihnen verheißen.

Der Herr war nahe herbei
gekommen, inmitten der Wolke. Und es
ging ein Wind vor Ihm her, und nach
dem Wind kam ein Strom
kristallenen Wassers. Und an den Ufern
standen Bäume des Lebens, die
trugen viel Frucht. Und an dem Strom
zu beiden Seiten, breitete sich das
Land, darinnen die Geliebten des
lebendigen Gottes wohnen sollten.
Da gab es kein Verdammtes und kein
Böses mehr. Da gab es keine Sonne
und keinen Mond, denn Gott Selbst
war anwesend, und Sein Licht
leuchtete immerdar. Und alle, die Seine
Gebote hielten, die hatten Genüge
an Seiner Kraft und durften eingehen
in die heilige Stadt. Denn die
herrliche, heilige Stadt war auch da.
Sie war der Mittelpunkt und das Juwel
des Landes.
Und der Geist der Herrlichkeit
sprach zu den Geliebten: „Kommt!“
Und die Geliebten sprachen zueinander:
„Kommt!“ Und wen es dürstete
nach dem Wasser des ewigen Lebens
der nahm von dem Wasser umsonst.
Denn der lebendige Gott hat es
gegeben allen, die zu Ihm halten und
Seinen Willen erfüllen, aus Liebe.
Und die Menschen hoben ihre Arme
dem Herrn entgegen und sprachen:
„Gelobt sei der Vater im Himmel, der
Sohn, unser lebendiger Gott und der
heilige Geist! Ja, Herr, wir kommen.“
Und es machte sich auf eine große
Schar aus allen Teilen der Erde, Ihm
entgegen. Denn alle hatten das Zeichen
gesehen und Seine Stimme
gehört, zu gleicher Zeit.
Und es war ein Danken und
Preisen, ein Loben und Jubilieren, dem
neuen Leben entgegen! Und der
Herr nahm alle in Seine Arme auf,
die zu Ihm kamen, alle.
Viele aber konnten nicht zu Ihm
eilen, denn ihr böser Geist hielt sie
zurück. Denn es kam niemand
in die Stadt, der da Gemeines an Sich trug
und Greuel und Lüge tat, sondern
die, welche in dem Buch des Lebens
standen und den Namen ihres Gottes
an der Stirne trugen, die kamen
hinein. Die Anderen aber blieben
draußen und hatten nicht teil an der
Herrlichkeit der heiligen Stadt Gottes in dem
neuen, heiligen Land.
Wie hätten sie denn auch den leben-
digen Gott ertragen können? Denn
der Herr zeltete mitten unter ihnen
und um einen jeden Einzelnen von
ihnen. Und Er wohnte nun bei ihnen
immerdar, denn sie waren Sein Volk.

Hermann Wohlfarth.
[aus der Zeitschrift Das Wort, 1949, S. 91-93]

Weiterführend: Feind aus den Lüften [Das Wort 1955-06]

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Gesetz und Gnade

132. — Die Erlösung vom Joche des Zeremoniendienstes und des Gesetzes

[GEJ 5.132.1] (Der Herr:) „Ich gebe euch damit eine Gottes- und Lebenslehre, die von jeder Zeremonie so ferne ist wie ein Himmelspol vom andern; da bedarf es keines Sabbats, keines Tempels, keines Bethauses, keiner Faste, keines eigenen Aaronsstabes und -rockes, keiner zweihornigen Kopfbedeckung, keiner Bundeslade, keines Rauchfasses und keines gebenedeiten und noch weniger eines verfluchten Wassers! In dieser Lehre ist der Mensch in sich alles in allem und braucht sonst nichts als nur sich selbst.

[GEJ 5.132.2] In den alten, vorbildlichen Lehren war der Mensch nur ganz teilweise als sich mehr und mehr veredelnd und zum wahren Geistmenschen heranbildend noch ganz materiell dargestellt, und es war darum denn auch nötig, ihn in allerlei dem Geiste entsprechenden Formen, Gefäßen und zeremoniellen Handlungsweisen darzustellen.

[GEJ 5.132.3] In dieser Meiner neuen Lehre aber ist der Mensch, wie auf einen Punkt, in eins vollkommen vereint in sich und mit sich, so wie auch Ich Selbst mit aller Meiner früheren urewigen und unendlichen Gottheit hier wie auf einem Punkt vereint vor euch stehe und Selbst zu euch sage, daß von jetzt an das Reich Gottes und seine Gerechtigkeit nicht mehr im Tempel zu Jerusalem oder auf Garizim zu suchen und alldort Gott anzubeten sein wird, sondern solchen Gottesdienst wird man tun können überall, da ein Mensch ist!

[GEJ 5.132.4] Des Menschen Herz wird sein der lebendige Tempel des wahren, einigen und einzigen Gottes, und die werktätige Liebe wird sein der allein wahre Gottesdienst, und die Liebe zu Gott wird sein dessen ganz allein wahre Anbetung!

[GEJ 5.132.5] Da aber weder eine wahre Liebe zu Gott ohne die werktätige Nächstenliebe und diese nicht ohne die wahre Liebe zu Gott denkbar ist, so sind die beiden Lieben im Grunde des Grundes auch nur eine Liebe und somit eine und dieselbe wahre Anbetung Gottes. Wer das in sich hat, der hat alles, alles Gesetz und alles Prophetentum, im eigenen Herzen vereint und hat weiter durchaus nichts irgend mehr vonnöten.

[GEJ 5.132.6] Ich hebe hiermit denn alles Alte samt dem Gesetze Mosis auf, nicht etwa, als wäre es fortan nicht mehr zu beachten – das sei ferne –, sondern nur insoweit, als es da bis jetzt war eine äußere, mit irdischen Strafen belegte Nötigung, so und so zu handeln; denn also war das Gesetz ein jedem Menschen im Genicke sitzender Richter und war ein bleibendes Gericht, dessen sich kein Mensch entschlagen konnte. Ein Mensch aber, der gedrückt unter der Gesetzeslast steht, stehet dadurch ja auch offenbar im fortwährenden Gerichte; der aber im Gerichte steht, ist geistig tot und verflucht von der inneren, göttlichen Lebensfreiheit.

[GEJ 5.132.7] Nur wenn das Gesetz sein eigen wird und der Freiheit des eigenen freiesten Willens untersteht, dann hat alles Gericht und aller Fluch und Tod beim Menschen ein Ende, und Ich bin eben darum hauptsächlich in diese Welt gekommen, um allen Menschen die Erlösung vom Joche des Gesetzes, des Gerichtes, des Fluches und des Todes zu bringen, und darum auch nehme Ich von nun an alles Äußere weg, gebe euch somit wahrhaft euch selbst zurück und mache euch eben dadurch erst wahrhaft zu wahren Gotteskindern und zu Herren über alles Gesetz und Gericht.

[GEJ 5.132.8] Werdet ihr, und also auch eure Jünger, gleichfort unverändert in dieser Norm verbleiben, so wird auch nie ein Gericht über euch zu kommen imstande sein, weil ihr ja über dem Gerichte stehet; sowie ihr aber nur in einem oder dem andern Stücke euch ein altes, äußeres Gesetz werdet anfügen lassen und irgend noch anhangen einem alten, äußeren Formenkleckse, so werdet ihr euch auch wieder einem Gerichte unterstellen, und der Tod wird so weit in euch greifen, als wieweit ihr euch selbst einem alten Formengesetze unterstellt habt!“

Jesuit Rapture (Entrückung)

Vorweg: Ich möchte mit diesem Artikel niemandem die Hoffnung nehmen, sondern nur im Sinne der Wahrheit Aufklärung leisten.
Angeregt durch viele Thesen und Spekulationen über die Entrückung, Drangsal und DEN Antichristen, was ich auf Facebook mitverfolgte, aber wenig bis gar nicht kommentierte, folgt nun ein genau diese Themen anschneidender Beitrag.

Hier nun meine Thesen, die ich in folgendem Beitrag natürlich untermauern werde: Eine Entrückung vor der Drangsal („Vor-Entrückung“, engl. „pre-tribulation rapture“) scheint meiner Meinung nach leider sehr unwahrscheinlich zu sein und unter dem Begriff „Antichrist“ muss man vielleicht mehrere Elemente verstehen. Die Lehre der Vorentrückung vor dem Auftreten des Antichristen (zusammengefasst unter dem Begriff engl. „Futurism„, dt. christlicher „Futurismus„) basiert auf jesuitischem Gedankengut. Hier sind insbesondere zwei Jesuiten zu benennen: 1. Francisco de Ribera (1537 – 1591); 2. Robert Bellarmine (1542 – 1621).

Bevor wir uns nun etwas näher mit diesen zwei „Schwarzkutten“ beschäftigen, noch eine kleine Anmerkung zu den Jesuiten. In dem Wörterbuch „Noah Websters Dictionary“ von 1828 kann man folgendes lesen:

„jesuitism
JES’UITISM, n. The arts, principles and practices of the Jesuits.
1. Cunning, deceit; hypocrisy; prevarication; deceptive practices to effect a purpose.“

übersetzt

„Jesuitismus,
Die Geisteswissenschaften, Leitsätze und Methoden der Jesuiten.
1. Hinterlistig, Irreführung [im Sinne von absichtlicher                     Täuschung); Scheinheiligkeit; Verdrehung der Wahrheit; täuschende Praktiken um Zweck herbeizuführen.“

Es sei an dieser Stelle auch nochmal auf mein Video über die Jesuiten basierend auf den Werken Jakob Lorbers hingewiesen; und auf das Buch „Die verborgene Geschichte der Jesuiten„, von Edmond Paris.

Aus der dt. Wikipedia:

„Auch Huldrych Zwingli, Heinrich Bullinger, Theodor Bibliander, Johannes Oekolampad, Martin Bucer (De regno Christi) und Johannes Calvin folgten Luthers Gleichung von Papsttum und Antichrist.“

Anmerkung dazu: Ich habe diese Personen nicht näher untersucht und stimme bestimmt auch nicht mit allen ihren Lehren überein. Das nur vorweg. Es soll nur ein Hinweis sein, dass die Verbindung „Papsttum = Antichrist“ ja nicht unbedingt aus der reinen Fantasie entstand.

Es folgt eine Übersetzung von http://biblelight.net/antichrist.htm (stimme auch hier nicht mit Allem überein, was dort geschrieben wird!)
__________________
RiberaFrancisco Ribera (1537 – 1591) war Jesuit und Doktor der Theologie, geboren in Spanien, der 1585 damit begann einen ausgiebigen Kommentar über das Buch der Offenbarung (Apokalypse) zu schreiben. Das Werk trägt den lateinischen Titel „In Sacrum Beati Ioannis Apostoli, & Evangelistiae Apocalypsin Commentarij“ und wurde 1590 veröffentlicht. Ribera starb im Jahre 1591 im Alter von 54, er war somit also nicht in der Lage seine Ausarbeitung zu erweitern oder andere Kommentare über die Offenbarung zu schreiben. Um von der Betrachtung die katholische Kirche sei die antichristliche Macht Abstand zu nehmen, schlug Ribera vor, dass sich die ersten paar Kapitel der Offenbarung auf das antike, heidnische Rom beziehen, während er den Rest auf eine dem zweiten Kommen Christi unmittelbar vorausgehende, noch in der Zukunft liegende Zeitspanne von wortwörtlichen 3 1/2 Jahren begrenzte. Während dieser Zeit würde die RKK „vom Papst abgefallen sein“ (Apostasy).
Dann, so vermutete er, würde der Antichrist (ein einzelnes Individuum)…

– die Heiligen Gottes verfolgen und schmähen
– den Tempel in Jerusalem wieder erbauen
– die christliche Religion abschaffen.
– Jesus Christus leugnen
– von den Juden anerkannt werden
– vortäuschen Gott zu sein
– die zwei Zeugen Gottes töten
– die Welt erobern

Nach Ribera waren die 1260 Tage und 42 Monate und 3 1/2 Zeiten der Prophetie also keine 1260 Jahre, sondern wortwörtlich 3 1/2 Jahre und somit hätte nichts aus dem Buch der Offenbarung irgendeine Verbindung zum Mittelalter oder dem Papsttum, sondern bezieht sich auf die Zukunft, genauer auf eine Zeitspanne dem zweiten Kommen Christi unmittelbar vorausgehend, deshalb der Name „Futurismus„.

bellarmineKardinal Robert Bellarmine, einer der meist bekannten jesuitischen Apologeten veröffentlichte zwischen 1581 und 1593 seine Ausarbeit mit dem Titel „Disputationum Roberti Bellarmini De controversiis Christian� fidei adversus hujus temporis h�reticos, (Polemic Lectures Concerning the Disputed Points of the Christian Belief Against the Heretics of This Time)“, in der er ebenso das 1 Tag = 1 Jahr Prinzip der Prophetie verweigerte und schob die Regierung des Antichristen in eine zukünftige Zeitperiode von 3 1/2 Jahren.
__________________ Ende der Übersetzung

Des Weiteren vertrat de Ribera in seinem Werk die Ansicht die Entrückung geschehe 45 Tage vor dem Ablauf der 3 1/2 jährigen großen Drangsalsperiode.

Außerdem zu benennen ist der jesuitische Priester Emmanuel de Lacunza (geboren in Chile, 1731 – 1801). Seine Hauptwirkungsstädte war Imola, wohin er flüchten musste, nachdem die Jesuiten aus Spanien, wo er Jesuit wurde, ausgestoßen und der Orden also verboten wurde. In Imola täuschte er vor, ein konvertierter Jude zu sein. Er schrieb unter dem Alias „Rabbi Ben Ezra“ ein Buch mit dem Titel „The Coming of Messiah in Glory and Majesty“. In Vol. 2 meint er, dass es während einer Zeitspanne von 45 Tagen eine Traube von Menschen gebe, die von dem Zorn Gottes und des Lammes nicht berührt werden. Er redet nicht von einer Entrückung, obwohl dies viele, die ihn kritisieren und in die Kategorie eines Vorentrückungsverfechters einordnen, behaupten. Ich kann in der englsichen Übersetzung seines lateinischen Originalwerks jedenfalls an entsprechender Stelle nichts finden, was mit Entrückung zu tun hat (PDF, The Coming of Messiah in Glory and Majesty Vol. 2, S. 166). Er ist weiterhin der Auffassung, dass folgende sehr bedenkliche Dinge auf der Welt eintreten werden VOR (!) der Wiederkunft des HERRN:

– Alle Menschen, Nationen, Gemeinden oder Familien der gesamten Erde sollen sich zu ihm (Christus –> siehe Anmerkung 1) bekehrt haben
– Die ganze Erde soll mit dem WISSEN und der Bekenntnis des Herrn gefüllt werden, so wie auch all die Kanäle des Meeres mit Wasser gefüllt sind.
– Alle Menschen, Volksstämme, Sprachen, auch die Juden sollen nicht nur Christen geworden sein, sondern exzellente Christen
– Es soll eine Zeit gekommen sein, in der alle Bewohner der Erde Christus gedient und ihm gehorcht haben und treu, gerecht und heilig geworden sind.
– Alle sollen in die Kirche Christus eingetreten sein
– Alle sollen in einvernehmlichen Frieden Leben: Gerechtigkeit und Frieden
– Alle Sorten von Waffen (Verteidiguns- und Angriffswaffen) sollen weggeworfen werden
– Die Kriegskunst soll nicht mehr erlernt werden
– Alles in allem eine friedvolle unschuldige Herde unter der Aufsicht und Leitung EINES HIRTEN.

Anmerkung 1:
Das Alles hört sich doch sehr stark nach einer geeinten Welt, Weltfrieden, einer Weltreligion und „Weltregierung“ – natürlich unter dem Oberhirten, dem PAPST, DEM ANTICHRISTEN – an. Hierbei muss man bedenken, dass wir es mit jesuitischem Gedankengut zu tun haben und für einen Jesuiten ist IMMER der Jesuitengeneral Christus selbst, wenn es also heißt alle sollen sich zu Christus bekehrt haben, meint dies eigentlich, alle sollen sich dem Vatikan und dem weißen Papst, der von dem schwarzen Papst (dem Jesuitengeneral) kontrolliert wird, unterordnen. Ihn lieben, ihm dienen und ihm gehorchen.

Was lehrt denn die Bibel? Erst kommt der ABFALL (VOR der Wiederkunft), oder?

Lukas 18
8 Ich sage euch: Er wird ihnen schnell Recht schaffen! Doch wenn der Sohn des Menschen kommt, wird er auch den Glauben finden auf Erden?

Was soll diese rhetorische Frage in der Bibel, wenn das oben geschriebene der Wahrheit entsprechen sollte und alle Menschen VOR der Wiederkunft an Christus glauben?

2Thess 2,3 Laßt euch von niemand in irgendeiner Weise verführen! Denn es muß unbedingt zuerst der Abfall kommen und der Mensch der Sünde geoffenbart werden, der Sohn des Verderbens

Hier nun ein paar Stellen über „die Wiederkunft des HERRN“ aus den Lorber Werken:

[GEJ 9.94.6] Wenn auf diese Art Meine Lehre unter die Menschen, die eines guten Willens und tätigen Glaubens sein werden, gebracht sein wird und zum wenigsten ein Drittel der Menschen davon Kunde haben werden, so werde Ich denn auch hie und da persönlich und leibhaftig sichtbar [im verklärten Geistleibe; vergleiche Ziffer 2.] zu denen kommen, die Mich am meisten lieben und nach Meiner Wiederkunft die größte Sehnsucht und dafür auch den vollen und lebendigen Glauben haben werden.
__________

[GEJ 8.162.2] Sagte Ich: „Simon Juda (=Petrus), Ich habe dir deines mächtigen Glaubens wegen die Schlüssel zum Reiche Gottes gegeben und nannte dich einen Fels, auf dem Ich Meine Kirche bauen werde, die von den Pforten der Hölle nicht besiegt werden solle. Du sollest ein neuer Aaron sein und sitzen auf dessen Stuhle. Ja, du wirst das auch dadurch, daß du Meines Wortes Verbreiter sein wirst mit den andern Brüdern.

[GEJ 8.162.3] Aber wenn man unter den Heiden wird dessen kundig werden nach etlichen hundert Jahren, da wird man in Rom vorgeben, daß du solchen daselbst gegründet habest. Und die Völker, die mit Feuer und Schwert dazu gezwungen werden, werden den falschen Propheten auch glauben, daß du als ein erster Glaubensfürst solchen Stuhl in Rom gestellet habest und vom selben in Meinem Namen regierest die ganze Erde und ihre Fürsten und Völker. Aber siehe, das wird ein falscher Stuhl sein, von dem aus viel Unheil auf der weiten Erde wird ausgebreitet werden, und es wird da nahe niemand mehr wissen, wo du den rechten Stuhl, den Stuhl der Liebe, der Wahrheit, des lebendigen Glaubens und des Lebens aufgestellt hast, und wer dein rechter Nachfolger ist.

[GEJ 8.162.4] Solch falscher Stuhl aber wird sich zwar lange halten, viel über die tausend Jahre hinaus, wird aber zweitausend Jahre Alters nicht erleben! Und nun rechne, wenn du rechnen kannst! (Anm. d. Verf.: Mit diesem Stuhl ist das Papsttum gemeint!)

[GEJ 8.162.5] Wenn der falsche Stuhl wird morsch geworden sein und keinen Halt mehr haben wird, dann werde Ich wiederkommen und Mein Reich mit Mir. Dann werdet auch ihr mit Mir zur Erde kommen und Meine Zeugen vor denen sein, bei denen wir noch den wahren und reinen Glauben finden werden.

[GEJ 8.162.6] Aber in jener Zeit wird es denn auch einer großen Läuterung bedürfen, auf daß die Menschen Mich wieder erkennen und allein an Mich glauben werden. Doch was Ich euch nun im Vertrauen geoffenbart habe, davon schweiget jetzt noch! Es wird schon die Zeit kommen, in der solches laut von allen Dächern verkündet werden wird.“
__________

[GEJ 9.70.4] Ich sage es euch: Es wird die Zeit kommen, in der ihr in euren Glaubensnachkommen fragen werdet, wie nun hier, wann der Tag des Menschensohnes kommen werde, und werdet begehren, ihn zu sehen, und werdet ihn dennoch nicht sehen nach eurem Begehren. (Luk.17,22) Und es werden sich in jenen Zeiten aber viele erheben und hervortun und werden mit weiser Miene sagen: ,Siehe hier, siehe da und dann ist der Tag!‘ Aber da gehet nicht hin und folget nicht solchen Propheten. (Luk.17,23)

Hinzukommt, dass sich der „gute“ Rabbi Ben Ezra nur aus diesem Grund als konvertierter Jude ausgab, damit sein Werk mehr Akzeptanz unter den Protestanten finden würde. Es wurde sogar auf Roms Index für verbotene Bücher gesetzt, was natürlich ein cleverer Schachzug war, da man so bestimmt einige Protestanten täuschen konnte. Wie war nochmal die Definition „Jesuitismus„, die ich weiter oben eingeworfen hatte? Richtig, täuschende Heuchler!
Man vergleiche mal die oben genannten Merkmale VOR der Wiederkunft mit dem Kapitel 162 und 163 aus dem „Großen Evangelium Johannes, Band VIII“

Die Werke dieser Jesuiten sind natürlich eine Reaktion (Gegenreformation) auf die durch Luther ausgelöste Reformation und die Identifizierung des Papsttums als antichristliches System. Ja ich weiß, auch Luther hatte einige Fehler in seiner Lehre. Es gibt bei Lorber sogar ein Kapitel, wo er diese Fehler wieder gutmachen muss und dies auch mit LIEBE einsieht und aufarbeitet.

Durch Bücher („The Late Great Planet Earth“, Hal Lindsey) und Filme („Left Behind“, Tim LaHaye) hat die Lehre der Vorentrückung ihren Weg in die „moderne Christenheit“ gefunden. Natürlich wäre es toll, wenn wir, die wir an Jesus Christus glauben, mal eben schnell wie bei Raumschiff Enterprise hochgebeamt werden, wenn es hier auf dem Planeten Erde mal nicht mehr so rund laufen sollte. Solch ein Massenereignis ist aber leider nur nette christliche Fiktion und es besteht die Gefahr, dass Menschen vom Glauben abfallen oder sich von Gott verlassen fühlen, wenn sie nicht entrückt werden, sollte es hier „mal richtig Krachen“. Tim LaHaye benutzt auf seinem Buchcover ein Symbol, welches ein Kreuz leicht schief in einer Krone steckend zeigt. Wer dieses Symbol noch verwendet? Der Orden der „Knights Templar“ (33 Grad Freimaurer, katholischer Orden). Zufall? Das darf der Leser entscheiden.
Zwei Töchter von Hal Lindsey gehen auf die „Gonzaga Jesuiten Universität“. Wenn man sich mit diesem Verein auskennt und dazu noch meint Christ zu sein und Jesus nachzufolgen, dann schickt man seine Kinder bestimmt nicht dort hin.

Zum Ende des Beitrages sei gesagt: Dieser Artikel repräsentiert meine momentane Erkenntnis (welche bekanntlich Stückwerk ist), daher nehme man dies nicht als letztes Wort. Änderungen vorbehalten.

Johannes
15 Ich bitte dich nicht, dass du sie aus der Welt nimmst, sondern dass du sie bewahrst vor dem Bösen.
16 Sie sind nicht von der Welt, wie auch ich nicht von der Welt bin.
17 Heilige sie in der Wahrheit; dein Wort ist die Wahrheit

____________

Quellen:
http://www.reformation.org/left-behind-by-jesuits.html
http://biblelight.net/antichrist.htm
http://en.wikipedia.org/wiki/Francisco_Ribera
http://en.wikipedia.org/wiki/Robert_Bellarmine
http://en.wikipedia.org/wiki/Futurism_%28Christianity%29

http://users.stargate.net/~ejt/Pretrib4.htm
http://www.demonbuster.com/rapture.html

Neuoffenbarung. Thema: Die Jesuiten

Das Ganze in reiner Textform, wer keine Lust auf Videoschauen hat:

JESUITEN…

– … entheiligen den göttlichen Namen (Jesus Christus) [Bischof Martin 01_62,4]
– … sind Feinde Jesu Christi [Bischof Martin 01_62,5]
– … halten Ignatius Loyola für mehr als das Evangelium [Bischof Martin 01_62,5]
– … sind der Ansicht der Zweck heilige die Mittel [Bischof Martin 01_62,6]
– … setzen allerschändlichste Mittel ein um scheinbar gute Zwecke zu erreichen [Bischof Martin 01_62,7]
– … verantwortlich für Inquisition und Glaubensgericht [Bischof Martin 01_62,8]
– … betreiben Satanismus (Mädchen geschwängert und lebendig eingemauert)
– … Vermögen von Witwen und Waisen durch höllische Vorspiegelungen an sich gezogen
– … haben kein Mitleid, wenn Tausende im Elend [Bischof Martin 01_62,9]
– … begehren nackte Dirnen; „treiben es ja ärger als alle Hunde und Affen auf der Erde“ [Bischof Martin 01_69, 7-10]
– … sind rachsüchtig [Bischof Martin 01_69,12]
– … werden von anderen Menschen „verfluchte Verführer aller Welt!“ genannt [Bischof Martin 01_69,13]
– Reichtum der Jesuiten Klöster durch Raub [Bischof Martin 01_70,3]
– …sind unbarmherzig, zornig und grimmig [Bischof Martin 01_70,16]
– „Teufel“ (nicht Satan, Anm. von mir) gnädiger als die Jesuiten [Bischof Martin 01_70,19]
– … halten sich für Gott und urteilen [Bischof Martin 01_70,20]

(1)  http://jakob-lorber.cc/index.php?s=BM+62%2C4&l=de&b=
(2)  http://jakob-lorber.cc/index.php?s=BM+62%2C5&l=de&b=
(3)  http://jakob-lorber.cc/index.php?s=BM+62%2C5&l=de&b=
(4)  http://jakob-lorber.cc/index.php?s=BM+62%2C4&l=de&b=
(5)  http://jakob-lorber.cc/index.php?s=BM+62%2C7&l=de&b=
(6)  http://jakob-lorber.cc/index.php?s=BM+62%2C8&l=de&b=
(7)  http://jakob-lorber.cc/index.php?s=BM+62%2C9&l=de&b=
(8)  http://jakob-lorber.cc/index.php?s=BM+69%2C7-10&l=de&b=
(9)  http://jakob-lorber.cc/index.php?s=BM+69%2C12&l=de&b=
(10) http://jakob-lorber.cc/index.php?s=BM+69%2C13&l=de&b=
(11) http://jakob-lorber.cc/index.php?s=BM+70%2C3&l=de&b=
(12) http://jakob-lorber.cc/index.php?s=BM+70%2C20&l=de&b=

Die verborgene Geschichte der Jesuiten (PDF Download)
http://der-weg.org/fileadmin/Die-verborgene-Geschichte-der-JESUITEN-Edmond-Paris.pdf

Was ist, das war. Ist das wahr? Ein Ausflug in die Zeit von Noah.

noah-hayungsZitiert aus „Schrifttexterklärungen“, Jakob Lorber
Hervorhebungen in Fett von mir, Anmerkungen in Kursiv

13. Kapitel – „Gleich aber wie da waren die Tage Noahs, so wird auch sein die Ankunft des Menschensohnes.“ (Matthäus 24,37)

11. Januar 1844 abends

Schreibet nur nieder, was ihr habt!
„Gleich aber wie da waren die Tage Noahs, so wird auch sein die Ankunft des Menschensohnes.“
Ihr habt den Text angesetzt und schon wieder den rechten getroffen; nur liegt die Sache in diesem Texte zu offenkundig vor Augen, oder: diese Zentralsonne steht außerordentlich nahe, so daß es im Ernste wunderlich ist, wenn ihr selbst dieselbe nicht auf den ersten Augenblick erschauet, – besonders aus dem Grunde um so wunderlicher, da ihr die Zeit Noahs nun schon beinahe ganz aufgedeckt vor euch habt.
Ihr wisset ja, wie ebenfalls zu den Zeiten Noahs die Völker der Tiefe sich in allerlei Literatur und Wissenschaft geworfen haben. Ein euch bekannter König der Tiefe war ein großer Schriftsteller. Seinem Beispiel folgten Tausende, und in kurzer Zeit war die damalige Welt mit einer Unzahl von Büchern und Schriften überschwemmt.
Je mehr diese Literatur überhandnahm, je mehr die Menschen lasen und studierten, desto kälter wurden sie in ihren Herzen, – aber zugleich desto raffinierter zur Erfindung aller erdenklichen Bosheit.
Man fing durch die Politik die Menschen zu fangen an, und bald scheute man kein Mittel mehr, wenn es noch so himmelschreiend war, um durch dasselbe irgendeinen eitlen, vorgesteckten herrschsüchtigen Zweck zu erreichen. Man kam am Ende so weit, daß man die Menschen allein nach dem Golde schätzte; wer solches nicht besaß, ward zum Sklaven, ja zum förmlichen Lasttier bestimmt, und man trieb in dieser Weise die Greuelszenen so weit, daß Mir endlich alle Geduld brechen mußte und Ich die Erde nur durch ein allgemeines Gericht vor dem Untergang bewahren konnte.
Also standen – wie euch ziemlich bekannt – die Sachen zu Noahs Zeiten. Wie stehen sie denn jetzt?
Ich habe euch schon vor einer längeren Zeit in den sogenannten ‚Zwölf Stunden‘ gezeigt, wie die Sachen stehen. Wenn Ich euch nun wieder eine neue solche Enthüllung machen würde, da würdet ihr sehr bedeutende Fortschritte der Weltpolitik und der Grausamkeit entdecken; und Ich sage euch: Es fehlt gar nicht mehr viel, daß ihr völlig in die Zeiten Noahs kommen werdet, wo man am Ende sogar gläserne Häuser bauen mußte, damit die Männer der abgefeimtesten Politik allzeit ohne große Schwierigkeit beobachten konnten, was die Untertanen taten. [hört sich stark nach Überwachungsstaat an, oder?]
Doch es bedarf der gläsernen Häuser nicht; die geheime Politik ist auch in eurer Zeit so weit gediehen, daß sie nicht ein Mittel unversucht läßt, um dadurch ihren herrschsüchtigen Zweck zu erreichen. Würdet ihr eingeweiht sein in die Geheimnisse so mancher Staaten, fürwahr, ihr würdet über Hals und Kopf schreien: „Herr, so schlage doch einmal zu! Denn ärger kann es ja doch in der tiefsten Hölle nicht zugehen als da!“
Ich aber will euch nicht einweihen in solche Geheimnisse; denn so ihr nur ein kleines Augenmerk auf die Früchte hinwerfet, so kann es euch nicht entgehen, mit der größten Bestimmtheit zu erschauen, wessen Geistes Kinder solche Propheten sind, die so herrliche Früchte zum Vorschein bringen. Und worin liegt von allem dem der Grund?
Gehen wir in dasjenige Königreich, welches vom Meer umflossen ist. [Großbritannien?] In diesem Königreich findet ihr Bibliotheken und Zeitschriften in einer solchen Menge, daß man mit den Blättern Europa und Asien dreimal belegen könnte, und nirgends wird so viel gelesen wie in diesem Königreich; aber auch nicht leichtlich findet ihr irgendwo eine größere Gefühllosigkeit und gänzliche Verhärtung der Herzen als in eben diesem Königreich! Mit der größten Gleichgültigkeit von der Welt kann da ein vom Golde strotzender, vielbelesener und gelehrter Großer tausend arme, wehklagende, brot- und dachlose Menschen vor seinem Palaste des Hungertodes sterben sehen, ohne im geringsten etwa dazu bewegt zu werden, auch nur einem von den vielen Sterbenden ein Stück Brot zu reichen.
Frage: Ist das nicht eine herrliche Frucht der großen Belesenheit und nicht selten tiefer mathematischer und mechanischer Weisheit?
Ist es nicht herrlich, wenn man sich durch derlei mathematische und mechanische Weisheit arbeitende Maschinen erbauen kann, durch welche Tausende armer Menschen mit einem Schlage brotlos und dem Hungertode preisgegeben werden?
Ist es nicht herrlich, Eisenbahnen zu errichten, durch welche fürs erste eine Menge Fuhrleute und andere Handwerksarbeiter um ihren Verdienst kommen, und fürs zweite durch ebendiese Prachtstraßen dem Landmann so viele Grundstücke zerstört werden, daß er nachher bald genötigt ist, den Bettelstab zu ergreifen? Und welch ein anderer großer Nutzen sieht erst fürs dritte heraus: dieser besteht darin, daß auf solchen Wegen aller Luxus und alle Industrie desselben um so schneller befördert werden kann, damit die arme Menschheit ja desto geschwinder leiblich wie geistig zugrunde gerichtet wird und die Herzen der Reichen baldmöglichst so fest werden wie die Straßen, auf denen sie miteinander durch Handel, Wechsel und Trug konversieren.
Sind das nicht herrliche Früchte großer Belesenheit und daraus hervorgehender Gelehrtheit?
Heißt man nicht den einen gescheiten Mann, der sich seinen Verstand zu Geld machen kann?
Eben darum aber, weil der Verstand so viel Geld einträgt, ist die Liebe ganz außer Kurs gekommen, und die Tätigkeit nach ihr kennt man beinahe nicht mehr. Denn man hat ja Maschinen genug, die aus dem Verstande heraus tätig sind; wozu der Menschenhände?
Denn Menschenhände könnten durch ihre Tätigkeit ja etwa gar in einem oder dem andern großen Geschäftsmann Liebe zu seinen Arbeitern erwecken. Um sich dieser Gefahr nicht auszusetzen, lasse man ja fleißig Maschinen errichten; denn diese arbeiten viel geschwinder und nehmen nie das Herz des Besitzers in Anspruch, sondern höchstens dann und wann, wenn zufälligerweise an ihnen etwas beschädigt wird, den Verstand, der das Beschädigte wieder allenfalls auf dem Wege einer Minuendo-Lizitation ausbessern läßt.
Saget, ob es nicht bei euch buchstäblich also geht?
Das Betteln ist untersagt; aber das Maschinenbauen wird mit Prämien belohnt. Was denn hernach mit den Armen? Oh, da wird ja auch gesorgt! Es gibt ja eine Menge Armenhäuser und Armenväter; es werden Sammlungen angestellt und werden Theater und Bälle gegeben. Dadurch ist für die Armen schon so gut gesorgt, daß die ersteren zu Halbarrestanten werden, und die zweiten, noch Freien, bekommen monatlich eine so erstaunliche Summe, daß sie sich mit derselben höchstens an einem Tage einmal halbwegs satt essen könnten. Wieviel aus der Armenkasse so ein Armer bekommt, brauche Ich euch nicht bekanntzugeben; das wißt ihr hoffentlich selbst.
Stellet aber neben solcher Beteilung das menschliche Bedürfnis auf und das Verbot zu betteln, so wird es euch sicher klar, wie ‚vortrefflich‘ für jene Arme gesorgt ist, die noch glücklicherweise aus irgendeinem solchen Fonds beteiligt sind. Was aber bleibt für diejenigen übrig, die bei den Armenvätern noch kein Gehör gefunden haben!?
Seht, was das für herrliche Früchte der Literatur, der Belesenheit und der großen Kultur des Verstandes sind!
Wäre es denn nicht besser, weniger zu lesen und zu lernen? Und das bestehe darin, daß man wisse, was die Pflicht eines Menschen, ja gar eines Christen sei!
Wäre es, wie gesagt, nicht besser, nach solcher wenigen, aber nützlichen
Wissenschaft vollauf tätig zu sein und dadurch die wahre Pflicht eines Menschen zu erfüllen, als die Zeit seines ganzen Lebens hindurch zu lesen und zu schreiben, aber die Tätigkeit nach Meinem Worte gänzlich zu vergessen?
Ich sprach es: „Seid nicht eitle Hörer, sondern Täter des Wortes!“ Wo aber sind
diese Täter nun? Sind es etwa die Maschinen- und Luxusfabrikanten? Oder sind es die
Eisenbahndirektoren und Unternehmer? Sind es etwa die Industrieritter oder die
Zuckerplantageninhaber in Amerika? Oder ist es etwa die geld-, gold- und herrschsüchtige Geistlichkeit? Fürwahr, Ich bin doch gewiß mit überaus weitsehenden und scharfen Augen versehen – und bin genötigt, Mir ebenfalls stark vergrößernde Fernrohre zu kreieren, um mit denselben die Täter Meines Wortes auf der Erde aufzusuchen. Bei trillionenmaliger Vergrößerung geht es Mir noch schlecht; denn da zeigt sich die Zahl noch so klein, daß Ich sie fürwahr noch nicht recht ausnehmen kann, ob sie ein Tausender, ein Hunderter, ein Zehner oder gar eine Null ist.
Ich habe daher jetzt ein viel größeres Fernrohr in der Arbeit! Ihr werdet sicher verstehen, was Ich damit sagen will, indem ihr selbst ein wenig daran arbeitet; eine ganze Zentralsonnenscheibe soll zum Objektive dienen. Durch dieses will Ich die Zahl der Täter Meines Wortes genau beschauen. Sollte etwa für die ganze Erde sich ein reiner Zehner darstellen, so will Ich Mein Gericht noch auf tausend Jahre verschieben; wenn aber die Zahl unter Zehn steht, so werde Ich Meine Geduld bis zu einem großen allgemeinen Gericht auf die Zahl der Täter Meines Wortes beschränken, – das heißt für jeden Täter ein Jahr.
Man wird freilich sagen: „Herr! Es gibt ja noch recht viele wohltätige Menschen!“; Ich aber sage darauf: „Ja, es gibt recht viele einhunderttausendstel, einzehntausendstel und eintausendstel, wohl auch einhundertstel Täter Meines Wortes. Wenn Ich sie aber
zusammenaddiere, so wird kaum einer daraus!“
Wieso aber? Was ist der, so er Hunderttausende besitzt und gibt davon an die Armen jährlich höchstens den zehntausendsten Teil seines Vermögens und kennt aber dennoch Mein Wort, das Ich zu dem reichen Jüngling gesprochen habe? Frage: Ist ein solcher mehr als ein Zehntausendstel-Täter Meines Wortes? Wahrlich, nach solchen frage Ich nicht; diese werden sich in Meinem Fernrohre auch nicht ausnehmen, sondern nur die Ganzen!
Zu Noahs Zeiten hatte Ich ebenfalls einen solchen Tubus aufgerichtet; und da Ich nicht mehr fand als acht alleinige Täter Meines Wortes, so ließ Ich das Gericht ergehen. Ich fürchte nun, ob Ich bei der gegenwärtigen Beschauung die Zahl Noahs treffen werde, und das aus dem Grunde, weil die Politik und die Industrie diesmal schon einen bei weitem höheren Gipfel erreicht hat als zu den Zeiten Noahs; und was die allenthalben vorkommende Grausamkeit betrifft, so steht Hanoch nicht um ein Haar vor! Nehmt nur die ‚Zwölf Stunden‘ zur Hand und vergleichet!
Also ist es jetzt, wie es zu den Zeiten Noahs war, eine reife Frucht der Literatur und der großen Belesenheit. Daraus aber wird auch klar, daß das Heil des Menschen nie vom Viellesen und Vielhören, sondern vom Tun nach dem Gesetze der Liebe abhängt!
Ich meine, das dürfte auch klar sein; aber darum nächstens doch eine Zentralsonne
mehr wegen der Vergrößerung des Objektivglases auf Meinem Fernrohre!

Das Wort (1974, S.55) – Entrückung

Der folgende Text ist zitiert aus der Zeitschrift Das Wort (1974, S.55)

RaptureR.V. in K. Ihre Anfrage betrifft die Entrückung gem. 1. Thess. 4, 13 ff. Sie schreiben, aus ihrer Jugendzeit kommen sie aus Darbisten-, später Baptistenkreisen, in denen die Betrachtung des Begriffs „Entrückung“ immer eine große Rolle spielte. Man ist der Meinung, dass mit der Entrückung die Menschheitsgeschichte praktisch zu Ende sei.

Was sagen nun hierüber die Lorberwerke aus?

Antwort: Die Lorberwerke künden viel von der Wiederkunft Jesu Christi, auch von seinem Kommen in den Wolken des Himmels, doch von einer Entrückung „ihm entgegen auf den Wolken in die Luft“, wie es Paulus [in] 1. Thess. 4, 13 ff. verheißt, wissen sie nichts. Es ist wohl einmal von einer Entrückung die Rede (Gr. Ev. X 156, 5), die aber erst bei dem letzten Feuergericht am Ende des 1000jährigen Reiches stattfinden soll, von dem [in] Offenb. 20,9 die Rede ist. Hören wir nun, was Paulus über die Entrückung 1. Thess. 4, 13 ff. schreibt:

(Im Original ist hier die Menge Übersetzung zitiert, ich zitiere die Bibelstelle aus der Schlachter 2000, Anm. d. Verf.)

13 Ich will euch aber, Brüder, nicht in Unwissenheit lassen über die Entschlafenen, damit ihr nicht traurig seid wie die anderen, die keine Hoffnung haben. 14 Denn wenn wir glauben, daß Jesus gestorben und auferstanden ist, so wird Gott auch die Entschlafenen durch Jesus mit ihm führen. 15 Denn das sagen wir euch in einem Wort des Herrn: Wir, die wir leben und bis zur Wiederkunft des Herrn übrigbleiben, werden den Entschlafenen nicht zuvorkommen; 16 denn der Herr selbst wird, wenn der Befehl ergeht und die Stimme des Erzengels und die Posaune Gottes erschallt, vom Himmel herabkommen, und die Toten in Christus werden zuerst auferstehen. 17 Danach werden wir, die wir leben und übrigbleiben, zusammen mit ihnen entrückt werden in Wolken, zur Begegnung mit dem Herrn, in die Luft, und so werden wir bei dem Herrn sein allezeit.

Paulus macht diese Voraussage auf Grund eines Wortes des Herrn. Es ist aber ein solches Herrenwort zu dieser Frage nicht überliefert, sodass er möglicherweise auf eine persönliche Offenbarung Bezug nimmt. Ferner hat man den bestimmten Eindruck, dass Paulus die Hoffnung beseelte, er dürfe die Auferstehung der Gläubigen bei der Wiederkunft Jesu und die Entrükkung noch selbst miterleben. Die Verbreitung solcher Hoffnungen im ersten Jahrhundert, die oft die Frage wachriefen, weshalb der Herr noch immer nicht komme, ist wohl aus der damaligen Endzeiterwartung erklärlich (1. Kor. 15, 51 ff.; 2. Thess. 1, 7; 1. Petr. 1, 13; 5, 4; Hebr. 10, 37).

Pfarrer O. Feuerstein schreibt in seinem aufschlußreichen Büchlein Die Auferstehung des Fleisches:

Gott hat diese irrige Erwartung zugelassen, weil sie damals dazu beitrug, dass die Christenheit wach blieb in Erwartung ihres Herrn und Vaters. In allen Jahrhunderten war seither diese Naherwartung der Wiederkunft des Herrn lebendig. Es waren immer die eifrigsten und ernstesten Christen, die meinten, die Wiederkunft Christi sei jetzt unmittelbar nahe. Paulus hat sich übrigens später korrigiert. Er kam gegen Schluss seines Lebens zur Erkenntnis, dass er noch vor der Wiederkunft Christi sterben werde. Er schreibt deswegen an die Korinther (2. Kor. 5, 8), er habe jetzt Lust, aus dem Leibe auszuwandern und gegenwärtig bei dem Herrn zu sein. Wie Paulus „Lust hatte abzuscheiden, um bei Christus zu sein“ (Phil. 1, 23), oder wie er (2. Kor. 5, 8) glaubt, dass er bei seiner Auswanderung aus dem Leib „gegenwärtig beim Herrn ist“, so musste er dies auch von seinen im Glauben an den Herrn gestorbenen Gemeindegliedern erwarten. Konnte er da wohl noch glauben, dass sie bei einer der Zukunft vorbehaltenen Wiederkunft Jesu wieder in ihren verwesten Leichnamen als Entschlafene aus dem Grabe auferstehen und verwandelt dem Herrn entgegengerückt werden in die Luft, um bei ihm zu sein, nachdem sie schon als Verwandelte – „als aus dem Leib ausgewanderte“ – bewusst fortlebende Geistpersonen beim Herrn waren?

Wenn wir wissen, dass der Mensch nach dem Tode weiterlebt, je nach dem Zustand seiner Liebe und seiner Werke, so werden wir uns doch fragen müssen, was es mit der Auferstehung der in den Gräbern Liegenden bei der Wiederkunft Jesu in den Wolken des Himmels, bei der Stimme des Erzengels, beim Schall der Posaunen für eine Bewandtnis hat.

Wie die Wiederkunft Jesu eine geistige sein wird, so sind auch die damit zusammenhängenden Beschreibungen geistige Entsprechungsbilder. In der materiellen Welt muss alles umhüllt sein, damit das innerste Göttliche nicht verunreinigt werden kann. So ist auch das göttliche Wort durch den Buchstabensinn wie in eine Wolke eingehüllt, in welcher der innere und himmlische Sinn oder die Herrlichkeit des Herrn verborgen ist. Schon im alten Testament verstand man unter der Wolke die Gegenwart des Herrn. Sie bedeckte das Bundeszelt, die Herrlichkeit des Herrn erfüllte die Hütte des Stifts, weil – die Wolke sich darauf niedergelassen hatte (2. Mose 16, 10; 34, 5; 40, 34-38).

Will der Herr uns rein Geistiges verkünden, so kann Er das nur mittels des äußeren Wortes auf dem Wege gleichnishafter Entsprechungsbilder. So sind unter den Engeln mit den Posaunen große göttliche Offenbarungen zu verstehen, die das Gotteswort der Bibel wieder neu erschließen, wodurch die im Geiste tot gemachten Menschen gleichsam aus den Gräbern ihrer Nacht erweckt und dem Herrn geistig entgegengerückt werden.

„In der Zeit der Drangsal wird nach Matth. 24, 29 ff. die Sonne (der Gottesgeist der Liebe und Gnade) sich verfinstern und der Mond (das Verstandeslicht) dadurch seinen Schein verlieren. Die Sterne (alte Erkenntnisse) werden vom Himmel fallen (zunichte werden) und die Kräfte der Himmel (alle göttlichen Kräfte in der Welt) werden in Erschütterung geraten. Dann aber wird das Zeichen des Menschensohnes (das Kreuz als Zeichen der aufopfernden Liebe) am Himmel (vor dem Geist des Menschen) erscheinen. Alle Weltvölker werden wehklagen und den Menschensohn in den Wolken des Himmels (neuen Offenbarungen) mit großer Macht und Herrlichkeit kommen sehen“ (Grdfr. S. 551).

Luk. 17, 31 ff. hören wir noch: „Wer auf dem Dache ist, steige nicht hernieder (wer ein wahres Verständnis hat, bleibe in demselben). Wer auf dem Felde (der Erkenntnisfreiheit) sich befindet, wende sich nicht nach alten Truglehren um. Wo zwei in einer Mühle mahlen (das gleiche tun), in einem Bette schlafen (das gleiche Glaubensbekenntnis haben), wird der wahre Glaube in der Tat angenommen, der andere nicht“ (IX 70).

So wird Jesus in seiner urgöttlichen Persönlichkeit auch niemand richten. Das Gericht bereiten sich die Menschen selbst in ihrem Verhalten dem göttlichen Wort gegenüber. „Wer meine Worte hört und glaubt dem, der mich gesandt hat, der hat das ewige Leben und kommt nicht ins Gericht, sondern er ist vom Tode zum Leben hindurchgedrungen. Wahrlich, wahrlich ich sage euch: Es kommt die Stunde und sie ist schon jetzt, dass die Toten werden die Stimme des Sohnes Gottes hören und die sie hören werden, werden leben“ (Joh. 5, 24 u. 25).

Die Lorberschriften wissen jedoch auch von einer leiblichen Wiederkunft Jesu. Dabei wird Er aber nicht mehr in einem von einem Weibe gebildeten Fleischleib wiederkommen, sondern in seinem verklärten Geistleib. „Dieser Leib bleibt verklärt, so wie ich als Gott von Ewigkeit, und so benötige ich nimmerdar eines zweiten Leibes“ (IX 94, 2). Wenn ein großer Teil der Menschen Ihn in den Wolken des Himmels, in seinem göttlichen Wort erkannt und erlebt haben wird: „Dann werde Ich auch hie und da persönlich und leibhaftig sichtbar (im verklärten Geistleib) zu denen kommen, die Mich am meisten lieben und nach Meiner Wiederkunft die größte Sehnsucht und dafür auch den vollen und lebendigen Glauben haben werden“.

Und zur letzten Frage: Wie wird das Endgericht für die Sünder, die Ungläubigen, die geistig Toten, für die, welche überhaupt keine Christen sind, aussehen? Wie sieht, abgesehen von dem irdischen Gericht, das sich die Menschen selbst bereiten, bei denen das göttliche Gericht aus?

Da gibt uns Paulus eine wunderbare Schau des göttlichen Heilsplans, der sehr zum Nachdenken anregt: „Gott hat die ganze Menschheit in Ungehorsam fallen lassen, um Erbarmen an allen zu üben. O welch eine unermeßliche Größe der Gnadenfülle, der Weisheit und der Erkenntnis Gottes. Wie gar unbegreiflich sind seine Gerichte und unerforschlich seine Wege. Denn wer hat des Herrn Sinn erkannt, oder wer ist sein Ratgeber gewesen? Wer hat ihm zuvor etwas gegeben, wofür ihm Vergeltung zuteil werden müßte? Ja, von ihm und durch ihn und zu ihm sind alle Dinge. Ihm sei Ehre in Ewigkeit! Amen.“ (Röm. 11, 32-36 Menge.)

He. Z.

21.12.2012 „Weltuntergang“

Ein paar kurze Worte zum Weltuntergang. Für viele Menschen ist die Welt schon untergegangen und für jeden noch lebenden Menschen kommt einmal der Tag, wo seine persönliche Welt untergehen wird. Dieser Prozess ist als Sterben bekannt, sein Ergebnis der Tod. Der Tod ist eine unausweichliche Realität, niemand kommt an ihm vorbei. ABER: Es gibt da einen, der den Tod besiegt hatte. Damals, vor  ~1979 Jahren auf Golgatha. Es war der Jude Jesus Christus, aber es war nicht nur irgendein Jude und auch nicht nur irgendein Mensch, sondern Gott selbst war es, der von seinem eigenen Volke zum Tode verurteilt wurde und am Kreuz für die Erbsünde der Menschheit sterben musste, so wie es schon im alten Testament von den Propheten prophezeit wurde. Da er aber am dritten Tage wiederauferstanden ist, hatte er – stellvertretend für alle Menschen – den Tod besiegt. Jetzt liegt es an jedem Menschen selber, an diesen Jesus, seine Versprechen und sein Evangelium (seine Liebelehre) zu glauben und möglichst in die Tat umzusetzen und umzukehren (Sündenbekenntnis, Reue). So kann man seinem persönlichen Weltuntergang hoffnungsfroh begegnen.

GEJ 5, 237
11] Ist denn nicht ein Tag, in welchem ein Kind zur Welt geboren wird, dessen jüngster Tag? Oder ist nicht selbst ein jeder Tag, den du erlebst, ein jüngster, und dagegen dein Geburtstag, der dir einst ein jüngster war, nun dein ältester?
12] Das Fleisch, aus dem nun dein Leib besteht, das wird verwesen, übergehen in Würmer und Pflanzen und in deren Seelen, und es werden aus ihm ganz fremde Wesen, die dann ewig mit deiner Seele und mit deinem Geiste nichts mehr zu tun haben werden. Verstehe! Der a jüngste Tag für deine Seele wird aber nach dem dir nun Erklärten offenbar der sein, an dem du aus deinem Leibe wirst genommen werden.« {a joh.06,39 f.; joh.11,24; joh.12,48; mt.12,36; mt.12,41 f.}