Gesetz und Gnade

132. — Die Erlösung vom Joche des Zeremoniendienstes und des Gesetzes

[GEJ 5.132.1] (Der Herr:) „Ich gebe euch damit eine Gottes- und Lebenslehre, die von jeder Zeremonie so ferne ist wie ein Himmelspol vom andern; da bedarf es keines Sabbats, keines Tempels, keines Bethauses, keiner Faste, keines eigenen Aaronsstabes und -rockes, keiner zweihornigen Kopfbedeckung, keiner Bundeslade, keines Rauchfasses und keines gebenedeiten und noch weniger eines verfluchten Wassers! In dieser Lehre ist der Mensch in sich alles in allem und braucht sonst nichts als nur sich selbst.

[GEJ 5.132.2] In den alten, vorbildlichen Lehren war der Mensch nur ganz teilweise als sich mehr und mehr veredelnd und zum wahren Geistmenschen heranbildend noch ganz materiell dargestellt, und es war darum denn auch nötig, ihn in allerlei dem Geiste entsprechenden Formen, Gefäßen und zeremoniellen Handlungsweisen darzustellen.

[GEJ 5.132.3] In dieser Meiner neuen Lehre aber ist der Mensch, wie auf einen Punkt, in eins vollkommen vereint in sich und mit sich, so wie auch Ich Selbst mit aller Meiner früheren urewigen und unendlichen Gottheit hier wie auf einem Punkt vereint vor euch stehe und Selbst zu euch sage, daß von jetzt an das Reich Gottes und seine Gerechtigkeit nicht mehr im Tempel zu Jerusalem oder auf Garizim zu suchen und alldort Gott anzubeten sein wird, sondern solchen Gottesdienst wird man tun können überall, da ein Mensch ist!

[GEJ 5.132.4] Des Menschen Herz wird sein der lebendige Tempel des wahren, einigen und einzigen Gottes, und die werktätige Liebe wird sein der allein wahre Gottesdienst, und die Liebe zu Gott wird sein dessen ganz allein wahre Anbetung!

[GEJ 5.132.5] Da aber weder eine wahre Liebe zu Gott ohne die werktätige Nächstenliebe und diese nicht ohne die wahre Liebe zu Gott denkbar ist, so sind die beiden Lieben im Grunde des Grundes auch nur eine Liebe und somit eine und dieselbe wahre Anbetung Gottes. Wer das in sich hat, der hat alles, alles Gesetz und alles Prophetentum, im eigenen Herzen vereint und hat weiter durchaus nichts irgend mehr vonnöten.

[GEJ 5.132.6] Ich hebe hiermit denn alles Alte samt dem Gesetze Mosis auf, nicht etwa, als wäre es fortan nicht mehr zu beachten – das sei ferne –, sondern nur insoweit, als es da bis jetzt war eine äußere, mit irdischen Strafen belegte Nötigung, so und so zu handeln; denn also war das Gesetz ein jedem Menschen im Genicke sitzender Richter und war ein bleibendes Gericht, dessen sich kein Mensch entschlagen konnte. Ein Mensch aber, der gedrückt unter der Gesetzeslast steht, stehet dadurch ja auch offenbar im fortwährenden Gerichte; der aber im Gerichte steht, ist geistig tot und verflucht von der inneren, göttlichen Lebensfreiheit.

[GEJ 5.132.7] Nur wenn das Gesetz sein eigen wird und der Freiheit des eigenen freiesten Willens untersteht, dann hat alles Gericht und aller Fluch und Tod beim Menschen ein Ende, und Ich bin eben darum hauptsächlich in diese Welt gekommen, um allen Menschen die Erlösung vom Joche des Gesetzes, des Gerichtes, des Fluches und des Todes zu bringen, und darum auch nehme Ich von nun an alles Äußere weg, gebe euch somit wahrhaft euch selbst zurück und mache euch eben dadurch erst wahrhaft zu wahren Gotteskindern und zu Herren über alles Gesetz und Gericht.

[GEJ 5.132.8] Werdet ihr, und also auch eure Jünger, gleichfort unverändert in dieser Norm verbleiben, so wird auch nie ein Gericht über euch zu kommen imstande sein, weil ihr ja über dem Gerichte stehet; sowie ihr aber nur in einem oder dem andern Stücke euch ein altes, äußeres Gesetz werdet anfügen lassen und irgend noch anhangen einem alten, äußeren Formenkleckse, so werdet ihr euch auch wieder einem Gerichte unterstellen, und der Tod wird so weit in euch greifen, als wieweit ihr euch selbst einem alten Formengesetze unterstellt habt!“

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Jesuit Rapture (Entrückung)

Vorweg: Ich möchte mit diesem Artikel niemandem die Hoffnung nehmen, sondern nur im Sinne der Wahrheit Aufklärung leisten.
Angeregt durch viele Thesen und Spekulationen über die Entrückung, Drangsal und DEN Antichristen, was ich auf Facebook mitverfolgte, aber wenig bis gar nicht kommentierte, folgt nun ein genau diese Themen anschneidender Beitrag.

Hier nun meine Thesen, die ich in folgendem Beitrag natürlich untermauern werde: Eine Entrückung vor der Drangsal („Vor-Entrückung“, engl. „pre-tribulation rapture“) scheint meiner Meinung nach leider sehr unwahrscheinlich zu sein und unter dem Begriff „Antichrist“ muss man vielleicht mehrere Elemente verstehen. Die Lehre der Vorentrückung vor dem Auftreten des Antichristen (zusammengefasst unter dem Begriff engl. „Futurism„, dt. christlicher „Futurismus„) basiert auf jesuitischem Gedankengut. Hier sind insbesondere zwei Jesuiten zu benennen: 1. Francisco de Ribera (1537 – 1591); 2. Robert Bellarmine (1542 – 1621).

Bevor wir uns nun etwas näher mit diesen zwei „Schwarzkutten“ beschäftigen, noch eine kleine Anmerkung zu den Jesuiten. In dem Wörterbuch „Noah Websters Dictionary“ von 1828 kann man folgendes lesen:

„jesuitism
JES’UITISM, n. The arts, principles and practices of the Jesuits.
1. Cunning, deceit; hypocrisy; prevarication; deceptive practices to effect a purpose.“

übersetzt

„Jesuitismus,
Die Geisteswissenschaften, Leitsätze und Methoden der Jesuiten.
1. Hinterlistig, Irreführung [im Sinne von absichtlicher                     Täuschung); Scheinheiligkeit; Verdrehung der Wahrheit; täuschende Praktiken um Zweck herbeizuführen.“

Es sei an dieser Stelle auch nochmal auf mein Video über die Jesuiten basierend auf den Werken Jakob Lorbers hingewiesen; und auf das Buch „Die verborgene Geschichte der Jesuiten„, von Edmond Paris.

Aus der dt. Wikipedia:

„Auch Huldrych Zwingli, Heinrich Bullinger, Theodor Bibliander, Johannes Oekolampad, Martin Bucer (De regno Christi) und Johannes Calvin folgten Luthers Gleichung von Papsttum und Antichrist.“

Anmerkung dazu: Ich habe diese Personen nicht näher untersucht und stimme bestimmt auch nicht mit allen ihren Lehren überein. Das nur vorweg. Es soll nur ein Hinweis sein, dass die Verbindung „Papsttum = Antichrist“ ja nicht unbedingt aus der reinen Fantasie entstand.

Es folgt eine Übersetzung von http://biblelight.net/antichrist.htm (stimme auch hier nicht mit Allem überein, was dort geschrieben wird!)
__________________
RiberaFrancisco Ribera (1537 – 1591) war Jesuit und Doktor der Theologie, geboren in Spanien, der 1585 damit begann einen ausgiebigen Kommentar über das Buch der Offenbarung (Apokalypse) zu schreiben. Das Werk trägt den lateinischen Titel „In Sacrum Beati Ioannis Apostoli, & Evangelistiae Apocalypsin Commentarij“ und wurde 1590 veröffentlicht. Ribera starb im Jahre 1591 im Alter von 54, er war somit also nicht in der Lage seine Ausarbeitung zu erweitern oder andere Kommentare über die Offenbarung zu schreiben. Um von der Betrachtung die katholische Kirche sei die antichristliche Macht Abstand zu nehmen, schlug Ribera vor, dass sich die ersten paar Kapitel der Offenbarung auf das antike, heidnische Rom beziehen, während er den Rest auf eine dem zweiten Kommen Christi unmittelbar vorausgehende, noch in der Zukunft liegende Zeitspanne von wortwörtlichen 3 1/2 Jahren begrenzte. Während dieser Zeit würde die RKK „vom Papst abgefallen sein“ (Apostasy).
Dann, so vermutete er, würde der Antichrist (ein einzelnes Individuum)…

– die Heiligen Gottes verfolgen und schmähen
– den Tempel in Jerusalem wieder erbauen
– die christliche Religion abschaffen.
– Jesus Christus leugnen
– von den Juden anerkannt werden
– vortäuschen Gott zu sein
– die zwei Zeugen Gottes töten
– die Welt erobern

Nach Ribera waren die 1260 Tage und 42 Monate und 3 1/2 Zeiten der Prophetie also keine 1260 Jahre, sondern wortwörtlich 3 1/2 Jahre und somit hätte nichts aus dem Buch der Offenbarung irgendeine Verbindung zum Mittelalter oder dem Papsttum, sondern bezieht sich auf die Zukunft, genauer auf eine Zeitspanne dem zweiten Kommen Christi unmittelbar vorausgehend, deshalb der Name „Futurismus„.

bellarmineKardinal Robert Bellarmine, einer der meist bekannten jesuitischen Apologeten veröffentlichte zwischen 1581 und 1593 seine Ausarbeit mit dem Titel „Disputationum Roberti Bellarmini De controversiis Christian� fidei adversus hujus temporis h�reticos, (Polemic Lectures Concerning the Disputed Points of the Christian Belief Against the Heretics of This Time)“, in der er ebenso das 1 Tag = 1 Jahr Prinzip der Prophetie verweigerte und schob die Regierung des Antichristen in eine zukünftige Zeitperiode von 3 1/2 Jahren.
__________________ Ende der Übersetzung

Des Weiteren vertrat de Ribera in seinem Werk die Ansicht die Entrückung geschehe 45 Tage vor dem Ablauf der 3 1/2 jährigen großen Drangsalsperiode.

Außerdem zu benennen ist der jesuitische Priester Emmanuel de Lacunza (geboren in Chile, 1731 – 1801). Seine Hauptwirkungsstädte war Imola, wohin er flüchten musste, nachdem die Jesuiten aus Spanien, wo er Jesuit wurde, ausgestoßen und der Orden also verboten wurde. In Imola täuschte er vor, ein konvertierter Jude zu sein. Er schrieb unter dem Alias „Rabbi Ben Ezra“ ein Buch mit dem Titel „The Coming of Messiah in Glory and Majesty“. In Vol. 2 meint er, dass es während einer Zeitspanne von 45 Tagen eine Traube von Menschen gebe, die von dem Zorn Gottes und des Lammes nicht berührt werden. Er redet nicht von einer Entrückung, obwohl dies viele, die ihn kritisieren und in die Kategorie eines Vorentrückungsverfechters einordnen, behaupten. Ich kann in der englsichen Übersetzung seines lateinischen Originalwerks jedenfalls an entsprechender Stelle nichts finden, was mit Entrückung zu tun hat (PDF, The Coming of Messiah in Glory and Majesty Vol. 2, S. 166). Er ist weiterhin der Auffassung, dass folgende sehr bedenkliche Dinge auf der Welt eintreten werden VOR (!) der Wiederkunft des HERRN:

– Alle Menschen, Nationen, Gemeinden oder Familien der gesamten Erde sollen sich zu ihm (Christus –> siehe Anmerkung 1) bekehrt haben
– Die ganze Erde soll mit dem WISSEN und der Bekenntnis des Herrn gefüllt werden, so wie auch all die Kanäle des Meeres mit Wasser gefüllt sind.
– Alle Menschen, Volksstämme, Sprachen, auch die Juden sollen nicht nur Christen geworden sein, sondern exzellente Christen
– Es soll eine Zeit gekommen sein, in der alle Bewohner der Erde Christus gedient und ihm gehorcht haben und treu, gerecht und heilig geworden sind.
– Alle sollen in die Kirche Christus eingetreten sein
– Alle sollen in einvernehmlichen Frieden Leben: Gerechtigkeit und Frieden
– Alle Sorten von Waffen (Verteidiguns- und Angriffswaffen) sollen weggeworfen werden
– Die Kriegskunst soll nicht mehr erlernt werden
– Alles in allem eine friedvolle unschuldige Herde unter der Aufsicht und Leitung EINES HIRTEN.

Anmerkung 1:
Das Alles hört sich doch sehr stark nach einer geeinten Welt, Weltfrieden, einer Weltreligion und „Weltregierung“ – natürlich unter dem Oberhirten, dem PAPST, DEM ANTICHRISTEN – an. Hierbei muss man bedenken, dass wir es mit jesuitischem Gedankengut zu tun haben und für einen Jesuiten ist IMMER der Jesuitengeneral Christus selbst, wenn es also heißt alle sollen sich zu Christus bekehrt haben, meint dies eigentlich, alle sollen sich dem Vatikan und dem weißen Papst, der von dem schwarzen Papst (dem Jesuitengeneral) kontrolliert wird, unterordnen. Ihn lieben, ihm dienen und ihm gehorchen.

Was lehrt denn die Bibel? Erst kommt der ABFALL (VOR der Wiederkunft), oder?

Lukas 18
8 Ich sage euch: Er wird ihnen schnell Recht schaffen! Doch wenn der Sohn des Menschen kommt, wird er auch den Glauben finden auf Erden?

Was soll diese rhetorische Frage in der Bibel, wenn das oben geschriebene der Wahrheit entsprechen sollte und alle Menschen VOR der Wiederkunft an Christus glauben?

2Thess 2,3 Laßt euch von niemand in irgendeiner Weise verführen! Denn es muß unbedingt zuerst der Abfall kommen und der Mensch der Sünde geoffenbart werden, der Sohn des Verderbens

Hier nun ein paar Stellen über „die Wiederkunft des HERRN“ aus den Lorber Werken:

[GEJ 9.94.6] Wenn auf diese Art Meine Lehre unter die Menschen, die eines guten Willens und tätigen Glaubens sein werden, gebracht sein wird und zum wenigsten ein Drittel der Menschen davon Kunde haben werden, so werde Ich denn auch hie und da persönlich und leibhaftig sichtbar [im verklärten Geistleibe; vergleiche Ziffer 2.] zu denen kommen, die Mich am meisten lieben und nach Meiner Wiederkunft die größte Sehnsucht und dafür auch den vollen und lebendigen Glauben haben werden.
__________

[GEJ 8.162.2] Sagte Ich: „Simon Juda (=Petrus), Ich habe dir deines mächtigen Glaubens wegen die Schlüssel zum Reiche Gottes gegeben und nannte dich einen Fels, auf dem Ich Meine Kirche bauen werde, die von den Pforten der Hölle nicht besiegt werden solle. Du sollest ein neuer Aaron sein und sitzen auf dessen Stuhle. Ja, du wirst das auch dadurch, daß du Meines Wortes Verbreiter sein wirst mit den andern Brüdern.

[GEJ 8.162.3] Aber wenn man unter den Heiden wird dessen kundig werden nach etlichen hundert Jahren, da wird man in Rom vorgeben, daß du solchen daselbst gegründet habest. Und die Völker, die mit Feuer und Schwert dazu gezwungen werden, werden den falschen Propheten auch glauben, daß du als ein erster Glaubensfürst solchen Stuhl in Rom gestellet habest und vom selben in Meinem Namen regierest die ganze Erde und ihre Fürsten und Völker. Aber siehe, das wird ein falscher Stuhl sein, von dem aus viel Unheil auf der weiten Erde wird ausgebreitet werden, und es wird da nahe niemand mehr wissen, wo du den rechten Stuhl, den Stuhl der Liebe, der Wahrheit, des lebendigen Glaubens und des Lebens aufgestellt hast, und wer dein rechter Nachfolger ist.

[GEJ 8.162.4] Solch falscher Stuhl aber wird sich zwar lange halten, viel über die tausend Jahre hinaus, wird aber zweitausend Jahre Alters nicht erleben! Und nun rechne, wenn du rechnen kannst! (Anm. d. Verf.: Mit diesem Stuhl ist das Papsttum gemeint!)

[GEJ 8.162.5] Wenn der falsche Stuhl wird morsch geworden sein und keinen Halt mehr haben wird, dann werde Ich wiederkommen und Mein Reich mit Mir. Dann werdet auch ihr mit Mir zur Erde kommen und Meine Zeugen vor denen sein, bei denen wir noch den wahren und reinen Glauben finden werden.

[GEJ 8.162.6] Aber in jener Zeit wird es denn auch einer großen Läuterung bedürfen, auf daß die Menschen Mich wieder erkennen und allein an Mich glauben werden. Doch was Ich euch nun im Vertrauen geoffenbart habe, davon schweiget jetzt noch! Es wird schon die Zeit kommen, in der solches laut von allen Dächern verkündet werden wird.“
__________

[GEJ 9.70.4] Ich sage es euch: Es wird die Zeit kommen, in der ihr in euren Glaubensnachkommen fragen werdet, wie nun hier, wann der Tag des Menschensohnes kommen werde, und werdet begehren, ihn zu sehen, und werdet ihn dennoch nicht sehen nach eurem Begehren. (Luk.17,22) Und es werden sich in jenen Zeiten aber viele erheben und hervortun und werden mit weiser Miene sagen: ,Siehe hier, siehe da und dann ist der Tag!‘ Aber da gehet nicht hin und folget nicht solchen Propheten. (Luk.17,23)

Hinzukommt, dass sich der „gute“ Rabbi Ben Ezra nur aus diesem Grund als konvertierter Jude ausgab, damit sein Werk mehr Akzeptanz unter den Protestanten finden würde. Es wurde sogar auf Roms Index für verbotene Bücher gesetzt, was natürlich ein cleverer Schachzug war, da man so bestimmt einige Protestanten täuschen konnte. Wie war nochmal die Definition „Jesuitismus„, die ich weiter oben eingeworfen hatte? Richtig, täuschende Heuchler!
Man vergleiche mal die oben genannten Merkmale VOR der Wiederkunft mit dem Kapitel 162 und 163 aus dem „Großen Evangelium Johannes, Band VIII“

Die Werke dieser Jesuiten sind natürlich eine Reaktion (Gegenreformation) auf die durch Luther ausgelöste Reformation und die Identifizierung des Papsttums als antichristliches System. Ja ich weiß, auch Luther hatte einige Fehler in seiner Lehre. Es gibt bei Lorber sogar ein Kapitel, wo er diese Fehler wieder gutmachen muss und dies auch mit LIEBE einsieht und aufarbeitet.

Durch Bücher („The Late Great Planet Earth“, Hal Lindsey) und Filme („Left Behind“, Tim LaHaye) hat die Lehre der Vorentrückung ihren Weg in die „moderne Christenheit“ gefunden. Natürlich wäre es toll, wenn wir, die wir an Jesus Christus glauben, mal eben schnell wie bei Raumschiff Enterprise hochgebeamt werden, wenn es hier auf dem Planeten Erde mal nicht mehr so rund laufen sollte. Solch ein Massenereignis ist aber leider nur nette christliche Fiktion und es besteht die Gefahr, dass Menschen vom Glauben abfallen oder sich von Gott verlassen fühlen, wenn sie nicht entrückt werden, sollte es hier „mal richtig Krachen“. Tim LaHaye benutzt auf seinem Buchcover ein Symbol, welches ein Kreuz leicht schief in einer Krone steckend zeigt. Wer dieses Symbol noch verwendet? Der Orden der „Knights Templar“ (33 Grad Freimaurer, katholischer Orden). Zufall? Das darf der Leser entscheiden.
Zwei Töchter von Hal Lindsey gehen auf die „Gonzaga Jesuiten Universität“. Wenn man sich mit diesem Verein auskennt und dazu noch meint Christ zu sein und Jesus nachzufolgen, dann schickt man seine Kinder bestimmt nicht dort hin.

Zum Ende des Beitrages sei gesagt: Dieser Artikel repräsentiert meine momentane Erkenntnis (welche bekanntlich Stückwerk ist), daher nehme man dies nicht als letztes Wort. Änderungen vorbehalten.

Johannes
15 Ich bitte dich nicht, dass du sie aus der Welt nimmst, sondern dass du sie bewahrst vor dem Bösen.
16 Sie sind nicht von der Welt, wie auch ich nicht von der Welt bin.
17 Heilige sie in der Wahrheit; dein Wort ist die Wahrheit

____________

Quellen:
http://www.reformation.org/left-behind-by-jesuits.html
http://biblelight.net/antichrist.htm
http://en.wikipedia.org/wiki/Francisco_Ribera
http://en.wikipedia.org/wiki/Robert_Bellarmine
http://en.wikipedia.org/wiki/Futurism_%28Christianity%29

http://users.stargate.net/~ejt/Pretrib4.htm
http://www.demonbuster.com/rapture.html

Friedrich Schiller: Moses war Eingeweihter der Ägyptischen Mysterien

[GEJ.04_204,04] Die urersten Aufzeichnungen haben freilich wohl wenig anderes aufzuweisen als die ganz einfachen Begebenheiten ihrer Herden; aber die späteren enthalten dann schon, so wie
diese Perlen, große und bedeutungsvolle Begebenheiten, nicht nur für dieses große Land und Volk, sondern gleich für die ganze Erde. Denn der Herr wollte es, daß dieses Land eine ganz tüchtige Vorschule für Seine Darniederkunft sei, darum Er denn auch Sein innigst erwähltes Volk, die Hebraemiten in eine lange anhaltende Schule nach Ägypten gesandt hat. Und Moses, der große Prophet des Herrn, hatte im Horn des Kahi (Kahiro), in Theben (Thebai, auch Thebsai, = Narren-Haus, später freilich eine große, volkreiche Stadt), in Kar nag zu Korak und in den ältesten Städten
Memphis, Diathira (Dia daira = Ort des Frondienstes) und zu Elephantine (El ei fanti = die Nachkommen der Kinder Gottes) seine Schulen durchgemacht und ward vom Geiste Gottes zu einer höchsten Weihe erst in einem Alter von siebenundfünfzig Jahren zum Madan über den Sues, als flüchtig vor einem grausamen Varion (Pharao), geführt, von wo aus ihr seine spätere Geschichte in der Schrift lesen könnet.
[GEJ.04_204,05] Kurz, Ägypten war also von Gott aus zu einer Vorschule bestimmt, und die Bewohner dieses ältest bewohnten Landes der Erde waren schon vor ururalters mit vieler Weisheit begabt und trieben auch Handel und Wandel mit nahezu allen besseren Völkern der Erde. Ihr werdet es nun auch begreifen, wie und warum eben in diesem Lande alles, was da vorgefunden wird, eine oft sehr tiefgreifende Bedeutung hat.

[aus „Großes Evangelium Johannes, Band 4“ – Jakob Lorber]

AnoNews Vienna

Friedrich Schiller (1759 – 1805) schrieb 1790 den Essay „Die Sendung Moses“ in dem er klar feststellte, dass Moses ein Eingeweihter in die ägyptischen Mysterien war. Schiller versah sein Werk mit einer Fußnote, nämlich: << Ich muss die Leser dieses Aufsatzes auf eine Schrift von ähnlichem Inhalt: Über die ältesten hebräischen Mysterien von Br. Decius verweisen, welche einen berühmten und verdienstvollen Schriftsteller zum Verfasser hat und woraus ich verschiedene der hier zum Grund gelegten Ideen und Daten genommen habe. ­>> Bruder Decius war der Illuminaten Code-Name für Carl Leonhard Reinhold (1757 – 1823), der es zu einer beachtlichen Karriere brachte: 1772 – Eintritt in den Jesuitenorden; 1774 – Eintritt in den Barnabitenorden; 1780 – Priesterweihe; 1781 – Eintritt in den Freimaurerorden; 1783 – Eintritt in den Illuminatenorden; 1784 – Übertritt zum protestantischen Bekenntnis; 1787 – Präfekt des Illuminatenordens in Jena; 1815 – Mitglied der Ritter von Danebrog; ab 1820:…

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Isa (Jesus) im Koran

koran_bibel Der folgende Text ist nicht mein geistiges Eigentum. Ich habe lediglich die Informationen aus dem Video „Jesus im Koran 1.Antwort an Dr Zakir Naik + Pierre Vogel Isa im Qur’an“ von Robert010664 schriftlich festgehalten. Inhaltlich wurde nichts verändert, lediglich die Koranstellen komplett eingefügt. Anmerkungen des Verfassers (also von mir) wurden deutlich gekennzeichnet. Farbliche Hervorhebungen sind ebenfalls von mir.

Isa (Jesus) im Koran

Alle Koranzitate aus der Frank Bubenheim Übersetzung, hrsg. Von der König Fahad-Akademie, alle Bibelzitate aus der Schlachter 2000

Es gilt im Folgenden die These „Geist Allahs = Engel Gabriel“ zu untersuchen:

Argument 1
Isa – geboren von einer Jungfrau

„Sie nahm sich einen Vorhang vor ihnen. Da sandten Wir Unseren Geist zu ihr. Er stellte sich ihr als wohlgestaltetes menschliches Wesen dar. “ [Sura Maryam 19:17]

„Und (auch) diejenige, die ihre Scham unter Schutz stellte 1. Da hauchten Wir ihr von Unserem Geist ein und machten sie und ihren Sohn zu einem Zeichen für die Weltenbewohner.“ [Sura 21 al-Anbiya‘ 91]
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1Nämlich: Maryam (Maria), ‚Isas (Jesu Christi) Mutter, die ihre Jungfräulichkeit wahrte.

In der Koranübersetzung von Abu-r-Rida Muhammad ibn Ahmad ibn Rassoul, die bei der Verteilaktion LIES! verschenkt wird,  wird es mit „da sandten wir unseren Engel Gabriel zu ihr“ anders übersetzt.

Aber ist der „Geist Allahs“ gleich der Engel Gabriel? Diese Aussage steht nirgendwo wortwörtlich im Qur’an. Dagegen steht im Qur’an, dass Isa der Geist Allahs ist:

„0 Leute der Schrift, übertreibt nicht in eurer Religion und sagt gegen Allah nur die Wahrheit aus! al-Masih ‚Isa, der Sohn Maryams, ist nur Allahs Gesandter und Sein Wort, das Er Maryam entbot, und Geist von Ihm. Darum glaubt an Allah und Seine Gesandten und sagt nicht „Drei“ 1 . Hört auf (damit), das ist besser für euch! Allah ist nur ein Einziger Gott. Preis sei Ihm (, und Erhaben ist Er darüber), daß Er ein Kind haben sollte! Ihm gehört (alles), was in den Himmeln und was auf der Erde ist, und Allah genügt als Sachwalter.“ [Sura 4 an-Nisa‘ 171]
_______________
1 D.h.: sagt nicht von Allah, daß Er in einem drei sei.

Anm. d. Verf: Einige Muslime nehmen diese Stelle aus dem Koran sehr oft als Argument gegen die Dreieinigkeit Gottes oder die Göttlichkeit Jesu Christi. Unter „Leute der Schrift“ und „eurer Religion“ im ersten Satz der Āya verstehen sie die Christen, die sich auf die Schrift (die Bibel) berufen. Könnten hiermit aber nicht auch die „Schriftgelehrten“ gemeint sein, die auch Jesus schon zurechtgewiesen hatte und die seine Göttlichkeit nicht erkannten? Es geht in der Āya nämlich damit weiter, dass „al-Masih ‚Isa, der Sohn Maryams“, Allahs WORT sei. In der Bibel lesen wir in Johannes 1,1 ebenfalls „Am Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott, und das Wort war Gott.“ Jesus ist also sowohl im Koran als auch in der Bibel das Wort des jeweiligen Gottes. In meinen Augen ist die Sura 4 an-Nisa‘ 171 sogar ein Beweis für die Dreieinigkeit Gottes, wenn man die Anmerkung 1 ignoriert. Lesen wir doch mal genau: Im ersten Satz der Āya lesen wir von zwei Eigenschaften Isas (Jesus‘) in Bezug auf Allah (1 Gott, den Vater). Isa ist das Wort Allahs (2 Sohn, der Gesandte) und Isa ist Geist von Allah (3 Heiliger Geist). Weiter in der Āya weist uns der Koran darauf hin, dass wir aus diesen drei Eigenschaften Allahs nicht „Drei“ (Götter, Anm. d. Verf.) machen sollen, sondern „Allah ist nur ein Einziger Gott“. Somit hätten wir die Dreieinigkeit. Jetzt steht aber leider in der Originalausgabe eine Anmerkung hinter „Drei“, nämlich „D.h.: sagt nicht von Allah, daß Er in einem drei sei.“ Nun kann ich kein arabisch und weiß nicht, was dort wirklich steht und wie es korrekt übersetzt heißt, daher verlasse ich mich hier also auf die Übersetzung von Abdullāh as-Sāmit Frank Bubenheim. Das ist auch irgendwie lustig: Wenn man also die Anmerkung beachtet und in seine Gedanken aufnimmt, dann spricht der Koranvers GEGEN die Dreieinigkeit. Ignoriert man die Anmerkung aber, so kann man diesen Vers auch so interpretieren, dass er FÜR die Dreieinigkeit spricht.

Ich finde es aber schon beachtlich, dass im Koran gesagt wird, Jesus ist das Wort Allahs. Das ist eine gewaltige Aussage, denn auch in der Bibel ist Jesus das Wort Gottes.

Weiter im Text mit dem Video:

Argument 2
Deutungen anderer Gelehrter

Die Mehrheit der muslimischen Theologen lehrt, dass mit „Geist Allahs“ der Engel Gabriel gemeint ist. Es gibt aber auch wenige muslimische Theologen, die es anders formulieren und man erkennt hier klar die biblischen Parallelen.

„Wir haben Jesus in Maria eingehaucht“ [Al-Zamakhshari (3/113)]

„Wir gaben Jesus im Mutterleib das Leben“ [Baydawi (2/87)]

Argument 3
Allah befiehlt den Engeln Adam anzubeten

In dieser Sura geht es um die Schöpfung Adams durch den Geist Allahs

„29. Wenn Ich es zurechtgeformt und ihm (Adam) von Meinem Geist eingehaucht habe, dann fallt und werft euch vor ihm nieder.“ 30. Da warfen sich die Engel alle zusammen nieder,“ [Sura 15 al-Higr 29;30]

„Und Wir haben euch ja erschaffen. Hierauf haben Wir euch gestaltet. Hierauf haben Wir zu den Engeln gesagt: „Werft euch vor Adam nieder!“ Da warfen sie sich nieder, außer Iblis. Er gehörte nicht zu denjenigen, die sich niederwerfen.“ [Sura 7 al-A’raf]

„Und als Wir zu den Engeln sagten: „Werft euch vor Adam nieder!“ Da warfen sie sich nieder, außer Iblis. Er weigerte sich und verhielt sich hochmütig und gehörte zu den Ungläubigen.“ [Sura 2 al-Baqara 34]

Wenn man nun diese Stellen aus dem Koran liest, stellt sich die Frage, wer nun genau auf Allahs Befehl hin angebetet werden soll?

  1. Soll Adam angebtet werden?
  2. Soll der Geist Allahs, der gar nicht Allah ist, angebetet werden?
  3. Soll der Engel Gabriel angebetet werden?

Hieraus ergibt sich für die muslimische Theologie nun ein ernstes Problem, denn der Shirk (Beigesellung neben Allah, Götzendienst, Polytheismus, Abgötterei, Idolatrie oder Ähnliches, wikipedia) ist im Islam die größte Sünde.

Argument 4:
Der Geist Allahs wirkte das Wunder der Geburt Isa’s

„Und (auch) diejenige, die ihre Scham unter Schutz stellte 1. Da hauchten Wir ihr von Unserem Geist ein und machten sie und ihren Sohn zu einem Zeichen für die Weltenbewohner.“ [Sura 21 al-Anbiya‘ 91]
__________________
1Nämlich: Maryam (Maria), ‚Isas (Jesu Christi) Mutter, die ihre Jungfräulichkeit wahrte.

„Und (auch von) Maryam, ‚Imrans Tochter, die ihre Scham unter Schutz stellte 2 , worauf Wir in sie 3 von Unserem Geist einhauchten. Und sie hielt die Worte ihres Herrn und Seine Bücher 4 für wahr und gehörte zu den (Allah) demütig Ergebenen.“ [Sura 66 at-Tahrim 12]
__________________
2 D.h.: die ihre Jungfräulichkeit wahrte, nämlich Maryam (Maria), ‚Isas (Jesu Christi) Mutter.
3 D.h.: in ihre Scham.
4 Andere Lesart: Sein Buch / Seine Schrift.

Das Missverständnis besteht darin, dass der Engel Gabriel zwar zu Maria kam, aber nur, um ihr die Jungfrauengeburt anzukündigen, die durch den heiligen Geist bewirkt wird. So lesen wir in der Bibel in Lukas 1

31 Und siehe, du wirst schwanger werden und einen Sohn gebären; und du sollst ihm den Namen Jesus geben.
[…]
34 Maria aber sprach zu dem Engel: Wie kann das sein, da ich von keinem Mann weiß? – siehe auch Sura Maryam 19:20

35 Und der Engel antwortete und sprach zu ihr: Der Heilige Geist wird über dich kommen, und die Kraft des Höchsten wird dich überschatten. Darum wird auch das Heilige, das geboren wird, Gottes Sohn genannt werden.

Transkribiert ab 07:49:
„Nun, hier sehen wir…das ist genau identisch zu dem, was die Sura Maryam sagt, dass die Jungfrauengeburt bewirkt worden ist durch den Geist ALLAHS, durch den Geist GOTTES, durch den heiligen Geist. Nun, ich möchte gerne noch auf eine sehr interessante Stelle eingehen hier in der Sura Maryam… da heisst es nämlich im zweiten Teil der Āya 17: „Er stellte sich ihr als wohlgestaltetes menschliches Wesen dar“. Wer? Der Geist Allahs. Nun, das wird so nicht in der Bibel gelehrt, dennoch finde ich diese Stelle hochinteressant. Hier spricht es von der Inkarnation des Geistes Allahs in einem wohlgeformten, perfekten menschlichen Wesen. Das ist genau das, was uns das neue Testament auch von der Inkarnation von Gottes Geist in Jesus Christus berichtet. Fast in gleichen Worten steht hier in Philipper 2, 6-7

5 Denn ihr sollt so gesinnt sein, wie es Christus Jesus auch war, 6 der, als er in der Gestalt Gottes war, es nicht wie einen Raub festhielt, Gott gleich zu sein; 7 sondern er entäußerte sich selbst, nahm die Gestalt eines Knechtes an und wurde wie die Menschen;

Das ist fast gleich zu dem, was in der Sura Maryam 19:17 steht:

„Da sandten wir unseren Geist zu ihr. Er stellte sich ihr als wohlgestaltetes menschliches Wesen dar.“ – nach König Fahd ibn Abd al Aziz Al Su’ud

So auch in 1. Timotheus 3,16:

16 Und anerkannt groß ist das Geheimnis der Gottesfurcht: Gott ist geoffenbart worden im Fleisch, gerechtfertigt im Geist, gesehen von den Engeln, verkündigt unter den Heiden, geglaubt in der Welt, aufgenommen in die Herrlichkeit.

Das sind Formulierungen die fast identisch sind. Nun, ich weiß, dass dies für Muslime eigentlich eine der absoluten Unmöglichkeiten ist daran zu glauben, dass Gott inkarniert ist in einen menschlichen Körper. Für uns als Christen ist dies eigentlich die zentrale Lehre der Erlösung, denn die Lehre der Erlösung ist für uns als Christen eins der fundamentalsten Dinge. Ich weiß, dass das für sie im Islam auch so ist, auch sie fragen sich „Wie kann ich rein werden von meiner Sünde? Wie kann ich den Weg ins Paradies finden? Wie kann ich Vergebung meiner Sünden empfangen, um nicht in die Hölle zu kommen?“ Das sind ernsthafte schwierige Fragen, die sowohl von Christen, als auch von ihnen als Muslime gestellt werden […]“

Ich empfehle sich das ganze Video anzusehen, da ich hier nur teilweise transkribiert habe.

sura al imran

Das Wort (1974, S.55) – Entrückung

Der folgende Text ist zitiert aus der Zeitschrift Das Wort (1974, S.55)

RaptureR.V. in K. Ihre Anfrage betrifft die Entrückung gem. 1. Thess. 4, 13 ff. Sie schreiben, aus ihrer Jugendzeit kommen sie aus Darbisten-, später Baptistenkreisen, in denen die Betrachtung des Begriffs „Entrückung“ immer eine große Rolle spielte. Man ist der Meinung, dass mit der Entrückung die Menschheitsgeschichte praktisch zu Ende sei.

Was sagen nun hierüber die Lorberwerke aus?

Antwort: Die Lorberwerke künden viel von der Wiederkunft Jesu Christi, auch von seinem Kommen in den Wolken des Himmels, doch von einer Entrückung „ihm entgegen auf den Wolken in die Luft“, wie es Paulus [in] 1. Thess. 4, 13 ff. verheißt, wissen sie nichts. Es ist wohl einmal von einer Entrückung die Rede (Gr. Ev. X 156, 5), die aber erst bei dem letzten Feuergericht am Ende des 1000jährigen Reiches stattfinden soll, von dem [in] Offenb. 20,9 die Rede ist. Hören wir nun, was Paulus über die Entrückung 1. Thess. 4, 13 ff. schreibt:

(Im Original ist hier die Menge Übersetzung zitiert, ich zitiere die Bibelstelle aus der Schlachter 2000, Anm. d. Verf.)

13 Ich will euch aber, Brüder, nicht in Unwissenheit lassen über die Entschlafenen, damit ihr nicht traurig seid wie die anderen, die keine Hoffnung haben. 14 Denn wenn wir glauben, daß Jesus gestorben und auferstanden ist, so wird Gott auch die Entschlafenen durch Jesus mit ihm führen. 15 Denn das sagen wir euch in einem Wort des Herrn: Wir, die wir leben und bis zur Wiederkunft des Herrn übrigbleiben, werden den Entschlafenen nicht zuvorkommen; 16 denn der Herr selbst wird, wenn der Befehl ergeht und die Stimme des Erzengels und die Posaune Gottes erschallt, vom Himmel herabkommen, und die Toten in Christus werden zuerst auferstehen. 17 Danach werden wir, die wir leben und übrigbleiben, zusammen mit ihnen entrückt werden in Wolken, zur Begegnung mit dem Herrn, in die Luft, und so werden wir bei dem Herrn sein allezeit.

Paulus macht diese Voraussage auf Grund eines Wortes des Herrn. Es ist aber ein solches Herrenwort zu dieser Frage nicht überliefert, sodass er möglicherweise auf eine persönliche Offenbarung Bezug nimmt. Ferner hat man den bestimmten Eindruck, dass Paulus die Hoffnung beseelte, er dürfe die Auferstehung der Gläubigen bei der Wiederkunft Jesu und die Entrükkung noch selbst miterleben. Die Verbreitung solcher Hoffnungen im ersten Jahrhundert, die oft die Frage wachriefen, weshalb der Herr noch immer nicht komme, ist wohl aus der damaligen Endzeiterwartung erklärlich (1. Kor. 15, 51 ff.; 2. Thess. 1, 7; 1. Petr. 1, 13; 5, 4; Hebr. 10, 37).

Pfarrer O. Feuerstein schreibt in seinem aufschlußreichen Büchlein Die Auferstehung des Fleisches:

Gott hat diese irrige Erwartung zugelassen, weil sie damals dazu beitrug, dass die Christenheit wach blieb in Erwartung ihres Herrn und Vaters. In allen Jahrhunderten war seither diese Naherwartung der Wiederkunft des Herrn lebendig. Es waren immer die eifrigsten und ernstesten Christen, die meinten, die Wiederkunft Christi sei jetzt unmittelbar nahe. Paulus hat sich übrigens später korrigiert. Er kam gegen Schluss seines Lebens zur Erkenntnis, dass er noch vor der Wiederkunft Christi sterben werde. Er schreibt deswegen an die Korinther (2. Kor. 5, 8), er habe jetzt Lust, aus dem Leibe auszuwandern und gegenwärtig bei dem Herrn zu sein. Wie Paulus „Lust hatte abzuscheiden, um bei Christus zu sein“ (Phil. 1, 23), oder wie er (2. Kor. 5, 8) glaubt, dass er bei seiner Auswanderung aus dem Leib „gegenwärtig beim Herrn ist“, so musste er dies auch von seinen im Glauben an den Herrn gestorbenen Gemeindegliedern erwarten. Konnte er da wohl noch glauben, dass sie bei einer der Zukunft vorbehaltenen Wiederkunft Jesu wieder in ihren verwesten Leichnamen als Entschlafene aus dem Grabe auferstehen und verwandelt dem Herrn entgegengerückt werden in die Luft, um bei ihm zu sein, nachdem sie schon als Verwandelte – „als aus dem Leib ausgewanderte“ – bewusst fortlebende Geistpersonen beim Herrn waren?

Wenn wir wissen, dass der Mensch nach dem Tode weiterlebt, je nach dem Zustand seiner Liebe und seiner Werke, so werden wir uns doch fragen müssen, was es mit der Auferstehung der in den Gräbern Liegenden bei der Wiederkunft Jesu in den Wolken des Himmels, bei der Stimme des Erzengels, beim Schall der Posaunen für eine Bewandtnis hat.

Wie die Wiederkunft Jesu eine geistige sein wird, so sind auch die damit zusammenhängenden Beschreibungen geistige Entsprechungsbilder. In der materiellen Welt muss alles umhüllt sein, damit das innerste Göttliche nicht verunreinigt werden kann. So ist auch das göttliche Wort durch den Buchstabensinn wie in eine Wolke eingehüllt, in welcher der innere und himmlische Sinn oder die Herrlichkeit des Herrn verborgen ist. Schon im alten Testament verstand man unter der Wolke die Gegenwart des Herrn. Sie bedeckte das Bundeszelt, die Herrlichkeit des Herrn erfüllte die Hütte des Stifts, weil – die Wolke sich darauf niedergelassen hatte (2. Mose 16, 10; 34, 5; 40, 34-38).

Will der Herr uns rein Geistiges verkünden, so kann Er das nur mittels des äußeren Wortes auf dem Wege gleichnishafter Entsprechungsbilder. So sind unter den Engeln mit den Posaunen große göttliche Offenbarungen zu verstehen, die das Gotteswort der Bibel wieder neu erschließen, wodurch die im Geiste tot gemachten Menschen gleichsam aus den Gräbern ihrer Nacht erweckt und dem Herrn geistig entgegengerückt werden.

„In der Zeit der Drangsal wird nach Matth. 24, 29 ff. die Sonne (der Gottesgeist der Liebe und Gnade) sich verfinstern und der Mond (das Verstandeslicht) dadurch seinen Schein verlieren. Die Sterne (alte Erkenntnisse) werden vom Himmel fallen (zunichte werden) und die Kräfte der Himmel (alle göttlichen Kräfte in der Welt) werden in Erschütterung geraten. Dann aber wird das Zeichen des Menschensohnes (das Kreuz als Zeichen der aufopfernden Liebe) am Himmel (vor dem Geist des Menschen) erscheinen. Alle Weltvölker werden wehklagen und den Menschensohn in den Wolken des Himmels (neuen Offenbarungen) mit großer Macht und Herrlichkeit kommen sehen“ (Grdfr. S. 551).

Luk. 17, 31 ff. hören wir noch: „Wer auf dem Dache ist, steige nicht hernieder (wer ein wahres Verständnis hat, bleibe in demselben). Wer auf dem Felde (der Erkenntnisfreiheit) sich befindet, wende sich nicht nach alten Truglehren um. Wo zwei in einer Mühle mahlen (das gleiche tun), in einem Bette schlafen (das gleiche Glaubensbekenntnis haben), wird der wahre Glaube in der Tat angenommen, der andere nicht“ (IX 70).

So wird Jesus in seiner urgöttlichen Persönlichkeit auch niemand richten. Das Gericht bereiten sich die Menschen selbst in ihrem Verhalten dem göttlichen Wort gegenüber. „Wer meine Worte hört und glaubt dem, der mich gesandt hat, der hat das ewige Leben und kommt nicht ins Gericht, sondern er ist vom Tode zum Leben hindurchgedrungen. Wahrlich, wahrlich ich sage euch: Es kommt die Stunde und sie ist schon jetzt, dass die Toten werden die Stimme des Sohnes Gottes hören und die sie hören werden, werden leben“ (Joh. 5, 24 u. 25).

Die Lorberschriften wissen jedoch auch von einer leiblichen Wiederkunft Jesu. Dabei wird Er aber nicht mehr in einem von einem Weibe gebildeten Fleischleib wiederkommen, sondern in seinem verklärten Geistleib. „Dieser Leib bleibt verklärt, so wie ich als Gott von Ewigkeit, und so benötige ich nimmerdar eines zweiten Leibes“ (IX 94, 2). Wenn ein großer Teil der Menschen Ihn in den Wolken des Himmels, in seinem göttlichen Wort erkannt und erlebt haben wird: „Dann werde Ich auch hie und da persönlich und leibhaftig sichtbar (im verklärten Geistleib) zu denen kommen, die Mich am meisten lieben und nach Meiner Wiederkunft die größte Sehnsucht und dafür auch den vollen und lebendigen Glauben haben werden“.

Und zur letzten Frage: Wie wird das Endgericht für die Sünder, die Ungläubigen, die geistig Toten, für die, welche überhaupt keine Christen sind, aussehen? Wie sieht, abgesehen von dem irdischen Gericht, das sich die Menschen selbst bereiten, bei denen das göttliche Gericht aus?

Da gibt uns Paulus eine wunderbare Schau des göttlichen Heilsplans, der sehr zum Nachdenken anregt: „Gott hat die ganze Menschheit in Ungehorsam fallen lassen, um Erbarmen an allen zu üben. O welch eine unermeßliche Größe der Gnadenfülle, der Weisheit und der Erkenntnis Gottes. Wie gar unbegreiflich sind seine Gerichte und unerforschlich seine Wege. Denn wer hat des Herrn Sinn erkannt, oder wer ist sein Ratgeber gewesen? Wer hat ihm zuvor etwas gegeben, wofür ihm Vergeltung zuteil werden müßte? Ja, von ihm und durch ihn und zu ihm sind alle Dinge. Ihm sei Ehre in Ewigkeit! Amen.“ (Röm. 11, 32-36 Menge.)

He. Z.

Anonymous und Guy Fawkes und ein Jesuit

anonymousEin kopfloses (Kopf=Verstand) Männeken bekleidet mit einem schwarz-weißen Anzug und Krawatte, gefangen im schwarz-weiß Denken der Dualität und am Strick der wahren Großmeister des Schachspiels hängend (Krawatte=Strick), vor einer Weltkugel posierend und das Ganze umspannt von einem Lorbeerkranz, der auch schon von Cesar im antiken Rom benutzt wurde und für WELTHERRSCHAFT steht. Auch die UNO benutzt eine Weltkugel + Lorbeerkranz und diese Organisation strebt auch nach Weltherrschaft. Zudem schreibt man sich noch einen Namen auf die Fahnen, der in der Bibel eine Schar von Dämonen beschreibt.
Auch werden Masken und oft weiße Handschuhe getragen, wer trägt denn noch Masken? Im Film „Eyes Wide Shut“ mit dem Scientologenschauspieler Tom Cruise sehen wir eine „Logenparty(?)“. Die Bilder sagen mehr als tausend Worte. Wenn man sich die Anonymous Bilder bei google ansieht, erkennt man unter anderem noch „den Griff an die Krawatte“, Totenköpfe, gekreuzte Schwerter (X) usw.
Die Anonymous-Maske zeigt das Gesicht von Guy Fawkes.

We are Legion. We do not forgive. We do not forget. Expect us. Wir sind Anonymous. Wir sind Legion. Wir vergeben nicht. Wir vergessen nicht. Erwartet uns.

Jesus vergibt. Und jeder Mensch hat Vergebung nötig.

Markus 5, 1-20

1 Und sie kamen ans andere Ufer des Meeres in die Landschaft der Gadarener.  2 Und als er aus dem Schiffe gestiegen war, lief ihm alsbald aus den Gräbern ein Mensch mit einem unreinen Geist entgegen,  3 der seine Wohnung in den Gräbern hatte. Und niemand konnte ihn binden, auch nicht mit Ketten;  4 denn schon oft war er mit Fußfesseln und Ketten gebunden worden, aber die Ketten wurden von ihm zerrissen und die Fußfesseln zerrieben; und niemand vermochte ihn zu bändigen.  5 Und er war allezeit, Tag und Nacht, in den Gräbern und auf den Bergen, schrie und schlug sich selbst mit Steinen.  6 Als er aber Jesus von ferne sah, lief er und warf sich vor ihm nieder,  7 schrie mit lauter Stimme und sprach: Jesus, du Sohn Gottes, des Höchsten, was habe ich mit dir zu schaffen? Ich beschwöre dich bei Gott, daß du mich nicht peinigest!  8 Denn er sprach zu ihm: Fahre aus, du unreiner Geist, aus dem Menschen!  9 Und er fragte ihn: Wie heißest du? Und er antwortete und sprach: Legion heiße ich; denn wir sind viele!  10 Und er bat ihn sehr, sie nicht aus dem Lande zu verweisen.  11 Es war aber dort an den Bergen eine große Herde Schweine zur Weide.  12 Und die Dämonen baten ihn und sprachen: Schicke uns in die Schweine, damit wir in sie fahren!  13 Und alsbald erlaubte es ihnen Jesus. Und die unreinen Geister fuhren aus und fuhren in die Schweine. Und die Herde stürzte sich den Abhang hinunter in das Meer (ihrer waren etwa zweitausend), und sie ertranken im Meer.  14 Die Hirten aber flohen und verkündigten es in der Stadt und auf dem Lande. Und sie gingen hinaus zu sehen, was da geschehen war.  15 Und sie kommen zu Jesus und sehen den Besessenen, der die Legion gehabt hatte, dasitzen, bekleidet und vernünftig; und sie fürchteten sich.  16 Und die es gesehen hatten, erzählten ihnen, wie es mit dem Besessenen zugegangen war, und das von den Schweinen.  17 Da fingen sie an, ihn zu bitten, er möge aus ihren Grenzen weichen.  18 Und als er in das Schiff trat, bat ihn der besessen Gewesene, daß er bei ihm bleiben dürfe.  19 Aber Jesus ließ es ihm nicht zu, sondern sprach zu ihm: Gehe in dein Haus, zu den Deinen, und verkündige ihnen, wie Großes der Herr an dir getan und wie er sich deiner erbarmt hat!  20 Und er ging hin und fing an im Gebiet der Zehn-Städte zu verkündigen, wie Großes Jesus an ihm getan habe; und jedermann verwunderte sich.

Es folgt eine Übersetzung des Artikels von Doug Yurchey, paranormalnews.com

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gunpowderWir glauben unsere Helden zu kennen. Wir glauben, dass wir die „Guten Jungs“ von den „Bösen Jungs“ unterscheiden können. In alten Filmen, wie zum Beispiel Western, trugen die Guten weiß und die Bösen trugen schwarz. Die gegenwärtige Gesellschaft ist eine viel kompliziertere Angelegenheit.

LEUTE! Seit euch bei denen, die Rebellionen anführen, mal nicht so sicher (und ich bin Zeit meines Lebens ein Revolutionär gewesen). Es existieren in der heutigen Welt im geheimen agierende, faschistische Unterdrücker der Wahrheit und Freiheit, die sehr schlau und mächtig sind. SIE haben gelernt, die andere Seite zu infiltrieren. Finstere Gestalten (Neue Welt Ordnung), die im Schatten wirken, kontrollieren ihre ureigene Opposition.

Ein mögliches modernes Beispiel für diesen Standpunkt könnte die ‚Occupy Wallstreet Bewegung‘ darstellen. Was haben die ‚Sitzstreik‘-Revolutionären als Symbol benutzt? Die 99%-er haben starke, politisch links angesiedelte und extrem stichhaltige Beweggründe (Occupy hat gute Absichten, der Artikel soll nicht gegen euch sein; Anm. d. Verf.). Ein symbolisches Problem ergibt sich aus der Präsenz der ‚Guy Fawkes Masken‘ als ein Teil der ‚Robin-Hood‘-ähnlichen Revolution. v-mask
Lasst diesen Schreiber euch von ‚Occupy‘ (und allen anderen Interessierten; Anm. d. Verf.) eine kleine Geschichtsstünde erteilen. Wenn die es ja nur gut meinenden Okkupierer verstünden WER Guy Fawkes war und WARUM er TÖTETE, dann würden sie sich von den ‚V für Vendetta‘-Masken und allen anderen Verbindungen zu dem Anarchisten unbedingt abwenden. Wenn authentische Revolutionäre die historische Wahrheit wissen würden, dann könnte Fawkes niemals einen Helden für sie darstellen. Die einzige von Guy jemals eingeführte Revolution geht auf eine fürchterliche und korrupte Ursache zurück. Fawkes war ein Söldner, ein bezahlter Assassine, der en masse Mordanschläge für gewissenlose, machthabende Männer ausführte. Diese Männer an der Macht (Jesuiten) würden den Tod von vielen Menschen in Kauf nehmen, nur um die Dominanz des Vatikans (des Papstes) aufrechtzuerhalten. Ok, fangen wir an:

Es war einmal das Jahr 1600… damals gab es einen ‚guten‘ König von England. Er war nicht so wie die, die vor ihm […] auf dem Throne saßen. Er war ein Intellektueller, ein Mann des Verstandes, der die Einheit über alles wollte (Keine Ahnung, ob ich das richtig übersetzt habe; Anm. d. Verf.). James wurde im zarten Alter von 13 Monaten König von Schottland. Er ist historisch bekannt für ‚die beste Übersetzung der Schrift‘ (gemeint ist die ‚King James Bibel‘; Anm. d. Verf.). Die Mutter von James VI. war ‚Mary Queen of Scots‘ (Cousine von Elizabeth), die gezwungen wurde abzudanken und später enthauptet wurde. James wurde also 1603 König von England und Irland nach einem Ersuchen der ‚Jungfrau Queen Elizabeth‘ noch auf dem Totenbette. Der Jünglingskönig ist immer von  Regenten und Adeligen umgeben gewesen, die versuchten Macht an sich zu reißen, sei es in Schottland oder England. Der junge Bursche mit den ‚neuen Ideen‘ für ein ’neues Jahrhundert‘ hatte nur ein Problem: Er war ein Presbyterianer in einem Land von römisch-Katholischen.

Zu dieser Zeit waren Kirche und Staat eins. Er war nun James der Erste von Britannien und es sollte schon bald ein paar Änderungen geben. James war ein begeisterter Leser, ein Studierender, der von dem großen Schriftsteller George Buchanan bevormundet wurde. Jetzt musste James als Oberhaupt der Kirche zwei sich vergrößernde Lager innerhalb der Kirche hüten. Die Bischöfe waren die höchsten und wohlhabendsten Autoritäten. Sie verwendeten die in England als einzigste zugelassene ‚Bischofsbibel‘. Die Puritaner setzten ihren Glauben in die Schrift und benutzten die ‚Geneva-Bibel‘. Die ‚Bischofsbibel‘ war nach Auffassung von König James wenig überzeugend und eine faule Ausarbeitung, während er die Anmerkungen in dem Buch der Puritaner hasste, wegen ihrer politischen Tendenzen.

James‘ Gaben waren sein scharfer Verstand, logisches Denkvermögen und sein Können in Debatten. Kirchenfunktionäre aus beiden Lagern befanden ihn nicht für einen Schwächling. Es wurde entschieden, dass eine endgültige englische Übersetzung der Schrift sorgfältig entstehen sollte. Der einzelne Entwurf der Niederschrift, die wir gemeinhin die ‚King James Bibel‘ nennen, war das Ergebnis nach sieben Jahren Arbeit des Auschusses (Komitee).

England gedieh unter ihrem idealistischen und gelehrten König, aber nicht jeder war mit einem Protestanten auf dem Throne glücklich. Die Unordnung innerhalb der alten römisch-katholischen Führerschaft hatte zugenommen. Eine Gruppe von jesuitischen Edelmännern heuerte GUY FAWKES an, das Parlament in die Luft zu sprengen! Der Dokumentation ‚KJB: The Book That Changed the World (zu dt. ‚Das Buch, das die Welt verändertre‘; Anm. d. Verf.)‘ zufolge ‚fingen SIE an ihr ganz eigenes 9/11 zu planen.‘

Die Idee bestand darin, reinen Tisch zu machen: d.h. das britische Oberhaus (House of Lords), das Unterhaus (House of Commons) wie auch den König einfach ‚in die Luft zu jagen‘ und nur die englischen, römisch-katholischen in der Verantwortung zu belassen. Nachdem der Tunnel-Plan fehschlug, mieteten sich Fawkes und seine Mitverschwörer einen Kellerraum direkt unter dem Parlamentsgebäude. […]  (Rund 2,5 Tonnen Schießpulver; Anm. d. Verf.) wurden platziert um am 5. November bei der Parlamentseröffnung zu zünden. Es wurde eine Nachricht gefunden, die eine Warnung für einen Offiziellen beinhaltete, der Eröffnung nicht beizuwohnen. Dies führte zu einer Durchsuchung der unteren Korridore und man entdeckte die Verschwörer.

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Henry Garnet

Guido Fawkes, Henry Garnet (der jesuitische Anführer) und andere Mitverschwörer wurden 1606 hingerichtet. Diesen ‚Rebellen‘ von vor 400 Jahren folgt noch heute ein Kult, welcher den 5. Februar jedes Jahr in England feiert. Man erhängt und verbrennt jedes Jahr Bildnisse von Guy Fawkes. Feiern sie die Rettung des Parlaments, „lang lebe der König“? Oder feiern sie […] die radikalen, revolutionären Anarchisten, die es der Monarchie beinahe gezeigt hätten?

Wir müssen sehr vorsichtig sein gegen was wir revoltieren und wie wir das machen. Wir müssen achtgeben und genau wissen, wer unsere Führer wirklich sind und wen wir dazu auserwählen unsere Revolutionäre zu sein. Wer sind sie wirklich? Was sind ihre wahren Absichten, Motivationen und Agenden? Wohin führen sie uns? Auf einen Weg der Freiheit oder auf die Straße der Zerstörung? Es kam schon so oft vor, dass die Öffentlichkeit von denjenigen, die angeblich nur für „unser Wohl“ arbeiten, total betrogen wurde.

Guy Fawkes ist die Jahrhunderte hindurch als „Durchschnittsbürger“ porträtiert worden. Leute werden wortgetreu ‚guys‘ (englische Umgangssprache für ‚Menschen‘, ‚Leute‘; Anm. d. Verf.) genannt, wegen dieses ursprünglichen GUY‘s. Er ist dazu bestimmt irgendeiner von uns zu sein, die wir die unbarmherzige Politik von imperialen Regierungen, den Monarchien usw. satt haben ….. aber das ist in keinster Weise der Fall. Mein Standpunkt ist, dass James ein guter, ja fast schon ein ‚wissenschaftlicher‘ König und ein echter Intellektueller war. (Anm. d. Verf.: Das ist die Meinung des Schreibers dieses Artikels, den ich hier nur übersetze. Meine geschichtlichen Kenntnisste reichen nicht aus, um beurteilen zu können, ob James ein guter oder ein schlechter König war. Was ich nur dazu sagen kann, ist, dass eine Hinrichtung der Verschwörer schonmal kein christliches Ideal ist, da solch eine Handlung von keiner Erbarmung und keiner Vergebung zeugt. Für mich gibt es nur einen guten König. Weiter im Text…) Er war vielleicht der einzige gute König, ein mitfühlender Mann mit Vernunftgedanken. So einen tötet man nicht!

[…]

Als der Film ‚V für Vendetta‘ herauskam (Ursprung der aktuellen Guy Fawkes Masken), liebte der Schreiber den Film und dachte, er hätte die Aussage (message) verstanden. Wir wurden aber über den wahren Verlauf der Geschichte getäuscht. […]
Wer weiß, dass Guy nur ein korruptes Instrument des katholischen Establishments (dem Staat) war? ‚Sie‘ informieren uns nicht über die Wahrheit. Sie machen keine Filme, die zeigen, wie die Dinge wirklich waren oder sind. Vielmehr machen sie Fernsehen und Filme um unser Denken in Bahnen zu lenken, die sie vorgeben. […]

Nebenbei bemerkt, die King James Bibel hat sich nach ihrer ersten Veröffentlichung nicht gut verkauft. Der Einfluss des Buches verteilte sich nach 50 Jahren und den Fortschritten der Druckerpresse auf der ganzen Welt. Komischerweise gibt es in England keine Erinnerung an James in Form eines Grabes oder Denkmahls. Seine anderen Verwandten haben Denkmähler, selbst seine enthauptete Mutter. Der protestantische König ist außerhalb seines Buches nirgendswo auffindbar. […]
Liegt das vielleicht daran, dass er sehr verschieden war von anderen faschistischen Monarchen, die den Thron innehatten oder haben?
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